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Zukunftsperspektiven im Tourismus

mit dem Blick auf das Jahr 2005 wird Mecklenburg-Vorpommern seine positive Entwicklung im Tourismus weiter fortsetzen. Dies erfordert jedoch weitere Anstrengungen um in einem verschärften, weltweiten Wettbewerb Schritt zu halten. Das Urlaubsland mit seinen vielgestaltigen Facetten steht dabei im Mittelpunkt der Anstrengungen.
Gleichfalls wird sich der Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern in Zukunft noch stärker um das Thema Tagungstourismus kümmern.

Warum wird gerade derzeit ein solcher neuer Schwerpunkt aufgegriffen, könnte man sich fragen.
Bereits in den vergangenen Jahren hat der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern den Tagungstourismus in sein Marketing eingebaut.

Tatsächlich haben sich jedoch in den letzten Jahren eine Reihe von Faktoren geändert, die insgesamt ein stärkeres Engagement zu diesem Thema notwendig machen. Das sind:

  1. Für einige Angebotssegmente im Tagungsmarkt haben wir durch die neue Autobahnanbindung und verbesserte Flugverbindungen eine neue Erreichbarkeit erzielt. Über 70% der Tagungsteilnehmer reisen mit dem PKW an.
  2. Der Wettbewerbsdruck im Tourismus steigt für unser Land, so dass wir in verschiedensten Segmenten eine bessere Positionierung erzielen müssen.
  3. Tagungstourismus bedeutet Saisonverlängerung. Die meisten Tagungsaktivitäten finden außerhalb der Ferienzeiten statt.
  4. Mit Blick auf die derzeitige wirtschaftliche Situation ist Tagungstourismus ein Stück direkte Wirtschaftsförderung für unsere Region, die wir stärker nutzen müssen.
  5. Der bevorstehende G8 Gipfel biete sehr gute Möglichkeiten, sehr kurzfristig Mecklenburg-Vorpommern sogar im internationalen Rahmen als Tagungsziel zu positionieren. In über 240 Ländern der Welt wird 2007 Mecklenburg-Vorpommern eine Rolle spielen
  6. Das Angebot an Tagungshotels und Möglichkeiten gewinnt im Land an Gewicht.

Als Pluspunkte für den Tagungstourismus in MV gelten der hohe Erlebniswert der Landschaften an Ostseeküste und Seenplatte. Die unzähligen Freizeitmöglichkeiten vom Radfahren über das Reiten, Wandern und Segeln bis hin zum Golfen bieten hervorragende Möglichkeiten für die Gestaltung von Rahmenprogrammen. Die mit MV besonders stark identifizierten Stichworte Natur und Ruhe unterstreichen dazu die Eignung für Seminare. Dass das Land über moderne Tagungseinrichtungen mit komfortabler Ausstattung verfügt, die zudem ein gutes Preis- Leistungs-Verhältnis bieten, und dass das Land als „unverbraucht" und „neu" gilt, runden die Liste der Positiv-Merkmale ab. Eine interessante Tatsache in diesem Zusammenhang ist, dass unser Land über ein überdurchschnittlich hohes Maß, nämlich 25% von den rund 650 Tagungsstätten, an außergewöhnlichen Tagungsstätten wie Schlössern, Scheunen, anderen historischen Bauten oder Schiffen verfügt. Ein Vorzug den es zu nutzen gilt. Firmen bevorzugen eher klassisches und Verbände bevorzugen Außergewöhnliches.
Non-Profit, Pädagogik und Politik dominieren Verbandstagungen und Versicherungen, Pharma- und Finanzunternehmen dominieren im Land die Firmentagungen.

Während die Tagungshotels im Marketing bereits gut aufgestellt sind haben die außergewöhnlichen Tagungsstätten hier Nachholbedarf.

Bei der Einbeziehung der Universitäten und Fachhochschulen in das Tagungsgeschäft gibt es ebenfalls beträchtliche Potentiale, auch wenn deren Anteil an den Tagungsstätten nur ein Prozent beträgt, gehören die Einrichtungen aber zu bedeutenden Entscheidern für Tagungen im Land Mecklenburg-Vorpommern im nationalen wie auch im internationalem Rahmen. Hier ist eine stärkere Zusammenarbeit angesagt.

Insgesamt ist der Tagungsmarkt in Mecklenburg-Vorpommern mit dem Blick auf Deutschland jedoch noch ein wenig erschlossener und bekannter Mark. Unter den eingangs angeführten Bedingungen tut sich hier zwangsläufig ein Handlungsfeld auf welches gestaltet werden muss.

Zielstellungen sind:

-Ausbau von Synergien der unterschiedlichsten Anbieter
-Kostenreduzierung im Veranstaltungsmarketing
-Verbesserung der Kommunikation

Über allem steht das Ziel: Keine Veranstaltung darf verloren gehen.

 

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