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Patientenrechte und Kindergesundheit werden gestärkt

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion, Mittwoch, 29.01.2014

Martina Tegtmeier: Ausbau des Erinnerungssystems zu Kindervorsorgeuntersuchungen und grenzüberschreitende Verbesserung von Patientenrechten

Anlässlich der heutigen Landtagsdebatte zum Entwurf eines Gesetzes zur „Umsetzung einer EU-Richtlinie über die Ausübung der Patientenrechte in der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung“ erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion für die Bereiche Soziales und Gesundheit, Martina Tegtmeier:

„Mit dem Gesetzentwurf erhalten Patientinnen und Patienten mehr Rechte bei der grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung. Auch soll das Erinnerungssystem zur Vorsorgeuntersuchung für Kinder und Jugendliche ausgebaut werden.

Gerade für unser Bundesland, das von der gesundheitspolitischen Kooperation mit unseren polnischen Nachbarn profitiert, sind die beabsichtigten grenzüberschreitenden Verbesserungen sehr zu begrüßen. Im Einzelnen werden die Informationsrechte der Patientinnen und Patienten gestärkt und es erfolgt eine bessere EU-weite Koordinierung der nationalen Stellen im Gesundheitswesen.

Zudem soll mit dem Gesetzentwurf das erfolgreiche System zur Steigerung der Früherkennungsraten bei Kindern auf die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 im Alter zwischen 12 und 14 Jahren ausgeweitet werden. Das Erinnerungssystem für die U-Untersuchungen – und voraussichtlich bald auch für die J1-Untersuchung – ist ein wichtiger Mosaikstein für die Kindergesundheit und das Kindeswohl.

So zeigen die Zahlen zu den U-Untersuchungen: Haben im Jahr 2007 acht von zehn Kinder an der U9-Untersuchung teilgenommen, waren es im Jahr 2012 schon 90 Prozent. Diese umfassende Prävention bei unseren Kleinsten trägt wesentlich dazu bei, gute Voraussetzungen für ein gesundes und eigenständiges Leben zu gewährleisten.“

 

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