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Mobilität sichern, um soziale Isolation zu vermeiden

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion MV:

Jörg Heydorn/ Martina Tegtmeier: Enquete-Kommission des Landtags muss Wege zur Bewältigung des demografischen Wandels aufzeigen

In der heutigen Sitzung der Enquete-Kommission „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“ berichtete das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung über die Konzepte der Landesregierung zur Mobilität im Alter. Im Anschluss stellte das Kuratorium Gesundheitswirtschaft das Leitprojekt „Lebensmodell Ländlicher Raum. Gesund altern im Land der Generationen“ vor. Hierzu erklären Martina Tegtmeier, Mitglied der Enquete-Kommission sowie Sprecherin für Gleichstellungspolitik in der SPD-Fraktion und Jörg Heydorn sozialpolitischer Sprecher und Vorsitzender der Enquete-Kommission:

Martina Tegtmeier:

„In den abgelegenen ländlichen Räumen wird es ohne Auto schwierig, die täglichen Erledigungen vom Einkaufen bis zum Arztbesuch zu organisieren. Außerdem ist man von Familienmitgliedern und Freunden, die nicht im selben Dorf wohnen, abgeschnitten. Ältere, die – sei es aus gesundheitlichen oder finanziellen Gründen – über keinen PKW verfügen, droht so die soziale Isolation. Davon sind gerade Frauen häufig betroffen. Hier müssen wir mit der Enquete-Kommission Wege aufzeigen, Mobilität auch im Alter zu sichern, z.B. durch Flexibilisierung des ÖPNVs oder Bürgerbusse. Gleichzeitig werden wir prüfen, welche Dienstleistungen auch mobil angeboten werden können. So beobachten wir u.a. die Modellversuche zu mobilen Bürgerämtern mit regem Interesse.“

Jörg Heydorn: „In Mecklenburg-Vorpommern existieren eine Reihe von Initiativen und Projekten, die sich mit den Folgen des demographischen Wandels und der alternden Gesellschaft beschäftigen. Neben dem Kuratorium Gesundheitswirtschaft sind das beispielsweise der ‚DemograpieCheck in der Modellregion Parchim’ und das ‚Aktionsprogramm regionale Daseinsvorsorge’ des Regionalen Planungsverbandes Westmecklenburg. Wir möchten die Vorschläge, Ideen und Ergebnisse solcher Akteure in die Arbeit der Enquete-Kommission einbeziehen. Daher ist es sehr erfreulich, dass das Kuratorium Gesundheitswirtschaft heute das Projekt ‚Lebensmodell Ländlicher Raum’ vorgestellt hat.”

Hintergrund

Die Enquete-Kommission „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“ wurde vom Landtag eingesetzt, um politische Maßnahmen zur Anpassung an die älter werdende Gesellschaft zu empfehlen. Sie setzt sich aus elf Mitgliedern des Landtages und zehn externen Fachleuten zusammen und tagt öffentlich. In den sechs Themenfeldern „Wohnen im Alter“, „Alter und Gesundheit/Pflege“, „Mobilität im Alter“, „Bildung/Arbeit“, Bürgerschaftliches Engagement/Gesellschaftliche Teilhabe“ und „Infrastruktur“ erarbeitet die Kommission auf Grundlage von wissenschaftlichen Gutachten und im Dialog mit den zuständigen Ministerien und Experten aus der Praxis Vorschläge für eine zukunftsfeste Seniorenpolitik.

 

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