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Mit Tanz und Lärm gegen Nazi-Parolen

Foto: privat

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Ein Häuflein NPD-Anhänger versuchte am Montag eine Art Mini-Demo auf dem Marktplatz. Bauarbeiter, junge Gegendemonstranten und die Landtagspräsidentin verdarben ihnen die Tour.
Fröhlicher geht Opposition gegen verkniffene Neonazis kaum: Einige der spontanen Gegendemonstranten tanzten zu der Musik, mit der die NPD den Marktplatz beschallte.Anders als in den Vorjahren wird in diesem Jahr keine NPD-Demonstration durch Neubrandenburg ziehen. Dazu hätte die Demo bis zum Montag – innerhalb einer vorgeschriebenen 48-Stunden-Frist – angemeldet werden müssen. Das erfolgte nicht, hieß es am Nachmittag aus dem Landratsamt.Beobachter der Neonazi-Szene stellen auch eine zunehmende Demonstrationsmüdigkeit bei den wenigen hundert aktiven Neonazis im Land fest. Es werde zunehmend schwerer, die Szene zu mobilisieren. Die verbliebenen Kräfte werden morgen in Berlin demonstrieren.
Infostand weckte spontanen WiderstandDiesen Trend zeigte am Montag auch ein schwach besetzter Infostand der NPD auf dem Marktplatz. Rund zehn Neonazis rund um NPD-Kreistagsmitglied Hannes Welchar beschallten den Marktplatz mit Parolen vom Band. Gerade zu Beginn der dreistündigen Mini-Demo ging das allerdings im lauten Getöse aus Richtung des HKB-Turms unter, wo die Bauarbeiter ausgerechnet gestern scheinbar besonders lärmintensive Arbeiten zu erledigen hatten.Der NPD-Infostand war zwar beim Ordnungsamt angemeldet worden, wie es aus dem Landratsamt hieß, dennoch war er unter den hiesigen Kommunalpolitikern nicht bekannt, so dass es keine organisierte Gegendemo gab. Dennoch versammelten sich schnell rund 60 spontane Gegendemonstranten, die mit Sprüchen wie „Ihr habt den Krieg verloren!“ ihren Protest gegen die Neonazis zum Ausdruck brachten.

Mit freundlicher Genehmigung durch Autor und den Nordkurier.

 

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