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Lösung für Hebammen-Haftpflicht binnen 14 Tagen angekündigt

Newsletter der SPD-Landtagsfraktion MV vom Mittwoch, 12. März 2014

Julian Barlen: Eltern in Deutschland und M-V sollen bei Geburtshilfe echte Wahlfreiheit behalten

Heute wird im Landtag M-V über die Zukunft der Hebammenversorgung beraten. Gleichzeitig demonstrierten Eltern und Hebammen vor dem Parlament für die Sicherung einer flächendeckenden Geburtshilfe. Am Rande der Kundgebung erklärte dazu Julian Barlen, gesundheitspolitischen Sprecher der SPD-Landtagsfraktion:

„Wir sind nach wie vor solidarisch mit den Hebammen in unserem Bundesland und in Deutschland und bekennen uns zu einer flächendeckenden und umfassenden Geburtshilfe. Werdende Mütter und Väter brauchen weiterhin eine echte Wahlfreiheit.

Nicht nur das: Hebammen leisten eine gesellschaftlich wertvolle Arbeit und engagieren sich neben Vorsorge, Geburt und Nachsorge couragiert und umfassend für das Kindeswohl. Hebammen sind als Botschafterinnen für Frauenrechte, Stillfreundlichkeit und die natürliche Geburt unterwegs. Sie sind zudem wichtige Partner für uns, wenn wir beispielsweise gemeinsam mit den Krankenkassen hier im Lande für die Reduzierung der Kaiserschnittrate kämpfen. Dafür gilt den Hebammen unser sehr herzlicher Dank!

Das faktische Wegbrechen der Berufshaftpflichtversicherung stellt eine neue, existenzgefährdende Situation dar, die die Aufmerksamkeit und das entschlossene Handeln der Politik erfordert. Ohne Berufshaftpflicht würde es keine außerklinische Geburtshilfe geben. Es fänden auch keine Beleggeburten mehr statt. Zudem hätten werdende Eltern Mühe, eine Schwangerenvorsorge und Geburtsvorbereitung zu bekommen – von der Betreuung nach der Geburt und der Unterstützung beim Stillen ganz zu schweigen. Diese Entwicklung muss verhindert werden.

Ich freue mich, dass die Großen Koalitionen in Schwerin und Berlin vereint und entschlossen für eine schnelle Lösung kämpfen. Die SPD-Bundestagsfraktion arbeitet derzeit gemeinsam mit der CDU und dem Bundesgesundheitsminister mit Hochdruck an einem Maßnahmenpaket. Nach Rücksprache rechne ich damit, dass in 14 Tagen eine Lösung präsentiert werden kann.”

 

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