Schliessen Gönnen Sie sich doch mal was! Sie benutzen den Internet Explorer 8 oder eine ältere Version. Der Internet Explorer 8 ist technisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand für das Internet, wodurch Ihr Internet-Erlebnis merklich eingeschränkt ist. Installieren Sie den Internet Explorer 9 oder einen anderen Browser (Google Chrome oder Mozilla Firefox) und nutzen Sie alle Möglichkeiten, die Ihnen das Netz bietet.

Gute Integration stärkt gesellschaftlichen Zusammenhalt – AfD will nur spalten

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 29. August 2018

Anlässlich der heutigen Anhörung im Sozialausschuss zum Thema „Soziale Integration von Migrantinnen und Migranten in Mecklenburg-Vorpommern im Allgemeinen sowie Schutzsuchenden im Besonderen“ erklärt die integrationspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Nadine Julitz:

„Die Integration von geflüchteten Menschen im Land läuft schon an vielen Stellen gut, einiges muss aber noch verbessert werden. In Not geratenen Menschen ist nach wie vor zu helfen.Wesentlicher Schlüssel für eine funktionierende Integration ist die Sprache. Dazu kommen gute Kinderbetreuungsmöglichkeiten, Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt und nicht zuletzt reibungslos laufende Behördenstrukturen. Die Anhörung machte aber auch deutlich, dass es kein Patentrezept für Integration gibt. Vielmehr braucht Integration lokale Lösungen und eine breite Unterstützung in der Gesellschaft. Nur wenn alle Beteiligten mitmachen, kann Integration gelingen und damit den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.“

Der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jörg Heydorn ergänzt:

„Ein gutes gesellschaftliches Miteinander ist Ziel jeder Integrationsmaßnahme. Insofern waren die Äußerungen des Parlamentarischen Geschäftsführers der AfD-Fraktion, Prof. Dr. Weber, während der Anhörung mal wieder entlarvend dafür, wo die AfD steht – nämlich rechtsaußen. Wer die jüngsten Vorfälle in Chemnitz als notwendig bewertet und mit Hochachtung würdigt, hat nur eins im Sinn: Die gesellschaftliche Spaltung im Land voranzutreiben. Wo Rechtsextreme mit Hitlergruß und Parolen die Jagd auf Menschen eröffnen, muss der Rechtsstaat entschieden handeln. Hier geht es nicht um sogenannte „besorgte Bürger“, sondern um blanken rechtsextremen Hass. Diesem Treiben müssen sich alle demokratischen Kräfte klar entgegenstellen.“

 

Selbstbestimmtes Leben im Alter braucht mehr als eine bedarfsgerechte Pflegeversorgung

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 06. Juni 2018

Anlässlich der Sitzung des 10. Altenparlaments erklärt die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Nadine Julitz:

„Allen Menschen muss ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter ermöglicht werden. Dazu sind nicht nur eine bedarfsgerechte Gesundheits- und Pflegeversorgung, sondern auch bezahlbare und altersgerechte Wohnungen sowie erreichbare Mobilitätsangebote notwendig.

Ich begrüße daher, dass das Landesprogramm „Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen“ fortgesetzt wird und das Kabinett die entsprechende Verwaltungsvorschrift verbessert hat. Zukünftig können nicht nur Wohnungseigentümer von diesen Landesprogramm profitieren, sondern auch Mieterinnen und Mieter. Wer also zur Miete wohnt und das Einverständnis des Vermieters hat, kann bei barrierereduzierenden Baumaßmaßnahmen vom Land finanziell unterstützt werden. Das hilft vielen Älteren gerade mit kleinem Geldbeutel.

Auch hat sich gezeigt, dass sich die Pflegestützpunkte als unabhängige Beratungsstellen bewährt haben. Es gewinnen jedoch Themen wie ‚Wohnberatung‘ und ‚Beratung zu technischen Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag‘ an Bedeutung. Das kann das Leben vieler älterer Menschen noch mehr erleichtern. Deshalb wird das Beratungsangebot entsprechend ergänzt und die Struktur der Pflegestützpunkte im Land gestärkt. Dafür stehen zusätzlich über 1 Million Euro bereit.

Nicht zuletzt ist auch den Seniorinnen und Senioren zu danken, die sich im Altenparlament engagieren. Mit ihren guten und konstruktiven Ideen geben sie der Politik wichtige Hinweise, um das Leben älterer Menschen in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu verbessern.“

 

Vorwürfe gegen das DRK lückenlos aufklären

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 10. Januar 2018

In der Sitzung des Sozialausschusses des Landtages hat Sozialministerin Stefanie Drese über die jüngsten Vorfälle beim DRK-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte informiert.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern Jörg Heydorn:

„Heute konnte im Sozialausschuss nur der aktuelle Kenntnisstand dargelegt werden. Jetzt, also eine Woche nach Bekanntwerden der Vorwürfe, sind noch viele Punkte offen: Gab es z. B. verbindliche Compliance-Regelungen beim DRK-Kreisverband und wurden diese eingehalten?

Grundsätzlich muss darüber nachdacht werden, ob in die Fördermodalitäten des Landes zusätzliche Voraussetzungen aufgenommen werden, um derartige Fälle zu vermeiden. Dazu ist zu klären, ob zukünftig Landesgelder nur dann vergeben werden, wenn die Empfänger Regeln gegen Interessenkonflikte oder Korruption beschlossen haben. Mit dem Thema wird sich der Sozialausschuss Ende Februar wieder beschäftigen und gemeinsam mit dem Sozialministerium und dem DRK-Kreisverband beraten.“

 

Armut bedeutet nicht nur Einkommensarmut

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 29. November 2017

Im Anschluss an die Anhörung im Sozialausschuss zum Thema „Armut und Reichtum in Mecklenburg-Vorpommern“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jörg Heydorn:

„Die Armut in Mecklenburg-Vorpommern ist in den vergangenen Jahren gesunken, während sie in der gesamten Bundesrepublik gestiegen ist. Das Armutsniveau ist in unserem Bundesland aber noch zu hoch und im Bundesvergleich überdurchschnittlich. Insbesondere Alleinerziehende und Erwerbslose sind von Armut betroffen.

Die Experten haben auch deutlich gemacht, dass Armut mehr bedeutet als Einkommensarmut. Ebenso wichtig wie ein geregeltes Einkommen sind der Zugang zu öffentlichen Einrichtungen wie Bibliotheken, Museen oder Schwimmhallen und die Möglichkeit einer umfassenden sozialen Teilhabe.“

Deshalb müssten Konzepte zur Armutsbekämpfung auch auf Gewerbeansiedlungen, gute Kitas und Schulen, öffentliche Begegnungseinrichtungen und nicht zuletzt auf eine gute Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur abzielen, so der Sozialexperte.

 

Ehrenamt angemessen würdigen

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 16. November 2017

Anlässlich der Debatte zur landesweit gültigen Ehrenamtskarte erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jörg Heydorn:

„Unser Land braucht das Ehrenamt. Die vielen freiwillig Engagierten tragen zu einem guten gesellschaftlichen Miteinander in Mecklenburg-Vorpommern bei. Seit vielen Jahren ist es unser Ziel, das Ehrenamt weiter zu unterstützen. Dazu wurde in der letzten Legislaturperiode u. a. die Ehrenamtsstiftung eingerichtet. Diesen Weg wollen wir jetzt mit einer landesweit gültigen Ehrenamtskarte fortsetzen.“

Auch die Enquetekommission ‚Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern‘ habe im Ergebnis festgestellt, dass eine landesweite Ehrenamtskarte sowohl landesweite als auch regionale Vergünstigungen ermöglichen könne, so Heydorn weiter. Deshalb wurde empfohlen, ein entsprechendes Konzept vom Land in Zusammenarbeit mit den Landkreisen und kreisfreien Städten zu erarbeiten.

„Das setzen wir jetzt um. Unter Beteiligung der Ehrenamtsstiftung, des Landeskreistages sowie des Städte- und Gemeindetages soll ein konzeptioneller Rahmen für die Einführung einer landesweit gültigen Ehrenamtskarte entwickelt werden. Im Ergebnis soll bürgerschaftliches Engagement angemessen gewürdigt und weiter ausgebaut werden“,

so der Sozialexperte abschließend.

 

Schreiben Sie mir!

Persönliche Angaben
Anschrift
Ihre Nachricht
Einverständniserklärung