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Selbstbestimmtes Leben im Alter braucht mehr als eine bedarfsgerechte Pflegeversorgung

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 06. Juni 2018

Anlässlich der Sitzung des 10. Altenparlaments erklärt die familienpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Nadine Julitz:

„Allen Menschen muss ein möglichst selbstbestimmtes Leben bis ins hohe Alter ermöglicht werden. Dazu sind nicht nur eine bedarfsgerechte Gesundheits- und Pflegeversorgung, sondern auch bezahlbare und altersgerechte Wohnungen sowie erreichbare Mobilitätsangebote notwendig.

Ich begrüße daher, dass das Landesprogramm „Personenaufzüge und Lifte, barrierearmes Wohnen“ fortgesetzt wird und das Kabinett die entsprechende Verwaltungsvorschrift verbessert hat. Zukünftig können nicht nur Wohnungseigentümer von diesen Landesprogramm profitieren, sondern auch Mieterinnen und Mieter. Wer also zur Miete wohnt und das Einverständnis des Vermieters hat, kann bei barrierereduzierenden Baumaßmaßnahmen vom Land finanziell unterstützt werden. Das hilft vielen Älteren gerade mit kleinem Geldbeutel.

Auch hat sich gezeigt, dass sich die Pflegestützpunkte als unabhängige Beratungsstellen bewährt haben. Es gewinnen jedoch Themen wie ‚Wohnberatung‘ und ‚Beratung zu technischen Unterstützungsmöglichkeiten im Alltag‘ an Bedeutung. Das kann das Leben vieler älterer Menschen noch mehr erleichtern. Deshalb wird das Beratungsangebot entsprechend ergänzt und die Struktur der Pflegestützpunkte im Land gestärkt. Dafür stehen zusätzlich über 1 Million Euro bereit.

Nicht zuletzt ist auch den Seniorinnen und Senioren zu danken, die sich im Altenparlament engagieren. Mit ihren guten und konstruktiven Ideen geben sie der Politik wichtige Hinweise, um das Leben älterer Menschen in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu verbessern.“

 

Vorwürfe gegen das DRK lückenlos aufklären

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 10. Januar 2018

In der Sitzung des Sozialausschusses des Landtages hat Sozialministerin Stefanie Drese über die jüngsten Vorfälle beim DRK-Kreisverband Mecklenburgische Seenplatte informiert.

Dazu erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern Jörg Heydorn:

„Heute konnte im Sozialausschuss nur der aktuelle Kenntnisstand dargelegt werden. Jetzt, also eine Woche nach Bekanntwerden der Vorwürfe, sind noch viele Punkte offen: Gab es z. B. verbindliche Compliance-Regelungen beim DRK-Kreisverband und wurden diese eingehalten?

Grundsätzlich muss darüber nachdacht werden, ob in die Fördermodalitäten des Landes zusätzliche Voraussetzungen aufgenommen werden, um derartige Fälle zu vermeiden. Dazu ist zu klären, ob zukünftig Landesgelder nur dann vergeben werden, wenn die Empfänger Regeln gegen Interessenkonflikte oder Korruption beschlossen haben. Mit dem Thema wird sich der Sozialausschuss Ende Februar wieder beschäftigen und gemeinsam mit dem Sozialministerium und dem DRK-Kreisverband beraten.“

 

Armut bedeutet nicht nur Einkommensarmut

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 29. November 2017

Im Anschluss an die Anhörung im Sozialausschuss zum Thema „Armut und Reichtum in Mecklenburg-Vorpommern“ erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jörg Heydorn:

„Die Armut in Mecklenburg-Vorpommern ist in den vergangenen Jahren gesunken, während sie in der gesamten Bundesrepublik gestiegen ist. Das Armutsniveau ist in unserem Bundesland aber noch zu hoch und im Bundesvergleich überdurchschnittlich. Insbesondere Alleinerziehende und Erwerbslose sind von Armut betroffen.

Die Experten haben auch deutlich gemacht, dass Armut mehr bedeutet als Einkommensarmut. Ebenso wichtig wie ein geregeltes Einkommen sind der Zugang zu öffentlichen Einrichtungen wie Bibliotheken, Museen oder Schwimmhallen und die Möglichkeit einer umfassenden sozialen Teilhabe.“

Deshalb müssten Konzepte zur Armutsbekämpfung auch auf Gewerbeansiedlungen, gute Kitas und Schulen, öffentliche Begegnungseinrichtungen und nicht zuletzt auf eine gute Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur abzielen, so der Sozialexperte.

 

Ehrenamt angemessen würdigen

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 16. November 2017

Anlässlich der Debatte zur landesweit gültigen Ehrenamtskarte erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Jörg Heydorn:

„Unser Land braucht das Ehrenamt. Die vielen freiwillig Engagierten tragen zu einem guten gesellschaftlichen Miteinander in Mecklenburg-Vorpommern bei. Seit vielen Jahren ist es unser Ziel, das Ehrenamt weiter zu unterstützen. Dazu wurde in der letzten Legislaturperiode u. a. die Ehrenamtsstiftung eingerichtet. Diesen Weg wollen wir jetzt mit einer landesweit gültigen Ehrenamtskarte fortsetzen.“

Auch die Enquetekommission ‚Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern‘ habe im Ergebnis festgestellt, dass eine landesweite Ehrenamtskarte sowohl landesweite als auch regionale Vergünstigungen ermöglichen könne, so Heydorn weiter. Deshalb wurde empfohlen, ein entsprechendes Konzept vom Land in Zusammenarbeit mit den Landkreisen und kreisfreien Städten zu erarbeiten.

„Das setzen wir jetzt um. Unter Beteiligung der Ehrenamtsstiftung, des Landeskreistages sowie des Städte- und Gemeindetages soll ein konzeptioneller Rahmen für die Einführung einer landesweit gültigen Ehrenamtskarte entwickelt werden. Im Ergebnis soll bürgerschaftliches Engagement angemessen gewürdigt und weiter ausgebaut werden“,

so der Sozialexperte abschließend.

 

Gutes Leben bis ins hohe Alter braucht solide Planung

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 15. November 2017

Zum Antrag der Koalitionsfraktionen „Pflegesozialplanungen zu seniorenpolitischen Gesamtkonzepten weiterentwickeln“ erklärt der seniorenpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Jörg Heydorn:

„Ältere Menschen brauchen ein gutes Lebensumfeld, um möglichst lange am gesellschaftlichen Leben selbstständig teilhaben zu können. Deshalb müssen die Pflegesozialpläne von den Kommunen hin zu seniorenpolitischen Gesamtkonzepten weiterentwickelt werden.Seit mehreren Jahren werden die Kommunen bei der Erarbeitung von kommunalen Pflegesozialplänen vom Land unterstützt. Die Versorgung älterer Menschen geht aber über die Pflege hinaus. Gesellschaftliche Teilhabe bis ins hohe Alter bedeutet, vor Ort Versorgungsstrukturen für alle Lebensbereiche Älterer zu schaffen. Dazu gehören Themen wie z. B. seniorengerechtes Wohnen und Wohnumfeld, Mobilitätsangebote, Versorgung mit Sach- und Dienstleistungen des täglichen Bedarfs, Teilhabe am öffentlichen Leben, Begegnungsmöglichkeiten, freiwilliges Engagement, Gesundheits-, Hospiz- und Palliativversorgung, Vernetzungs-, Informations- und Beratungsstrukturen sowie Unterstützungsangebote für pflegende Angehörige. Das zu planen und zu steuern ist Sache der Akteure vor Ort. Dabei wollen wir die Kommunen unterstützen.“

 

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