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NPD-Feier im Schweinestall – „Deutsche Stimme“-Pressefest kommt nach M-V

Geschäftsführer Eckart Bräuniger scheint das althergebrachte Konzept überarbeitet zu haben. Nachdem die Mehrzahl der Events des Öfteren in Sachsen stattfanden, wo der Verlag seinen Sitz hat und auch viele Redakteure sesshaft sind, zieht es Bräuniger nun gen Norden. Erstmals will man Rechtsextremisten aus Mecklenburg-Vorpommern anlocken und neue Geldquellen erschließen.
In diesem Jahr wird die Neonazi-Veranstaltung auf einen Tag gekürzt. Auch die recht hohen Eintrittspreise von 35 Euro wird es in diesem Jahr wohl so nicht mehr geben. Bisher wurde allerdings komplett auf eine Preisangabe verzichtet. Klar hingegen ist, dass die Veranstaltung für den maroden Verlag eine eminent wichtige Einnahmequelle darstellt. Bräuniger musste erst vor wenigen Wochen wirtschaftliche Schwierigkeiten einräumen, mehrere Mitarbeiter mussten gekündigt werden. Der „Deutsche Stimme“-Verlag ist auf hohe Besucherzahlen angewiesen. Nachdem 2004 und 2006 noch 7.000 Neonazis die Veranstaltung besuchten, kann die NPD seitdem von solch hohen Besucherzahlen nur noch träumen. Lediglich 1.500 Sympathisanten verirrten sich 2010 an den Quitzdorfer Stausee (Landkreis Görlitz). Erwartet worden waren jedoch rund 3.000.
Das Programm hingegen liest sich ähnlich wie im vergangenen Jahr. Erneut setzt die NPD auf eine Mischung aus politischer Agitation anhand zahlreicher prominenter Redner und scheinbar unpolitischen Auftritten etlicher Bands und Liedermacher. Angekündigt haben sich die beiden Landtagsfraktionen aus M-V und Sachsen mit deren jeweiligen Fraktionsvorsitzenden Udo Pastörs und Holger Apfel. Zudem darf auch Sigrid Schüßler eine Rede halten. Die neue Vorsitzende der NPD-Frauenorganisation „Ring nationaler Frauen“ darf dann wenig später erneut auftreten – als „Hexe Ragnar“. Auch Andy Knape, NPD-Bundesvorstandsmitglied, Wolfam Nahrath, letzter Vorsitzender der mittlerweile verbotenen „Wiking-Jugend“ sowie Ralph Tegethoff sind mit am Start.Ihr musikalisches „Talent“ darf auch in diesem Jahr die „Lunikoff-Verschwörung“ mit Ex-Landser-Sänger Michael Regener zum Besten geben. Dazu gesellt sich „Sachsonia“, „Faust“ sowie die regionale Band „Wiege des Schicksals“. Auch die nationalen Barden Frank Rennicke sowie Jörg Hähnel gehören mittlerweile zum Standardprogramm bei NPD-Veranstaltungen. 
Erst im Februar wurde auf dem Gelände des ehemaligen Schweinestalls eine Neonazi-Konzert durch die Polizei unterbunden. Die konspirativ organisierte Veranstaltung mit rund 300 Gästen war aus baurechtlichen Bestimmungen durch den Landkreis verboten worden. Die 1.300-Einwohner-Gemeinde dürfte bei ähnlichen Teilnehmerzahlen wie in den vergangenen Jahren und einem zu erwartenden massiven Polizeiaufgebot aus allen Nähten platzen.

 

SPD-Landtagsfraktion ehrt Bernd Meier von der Insel Usedom mit dem Johannes-Stelling-Preis

Die SPD-Landtagsfraktion hat heute im Rahmen einer festlichen Veranstaltung zum nunmehr siebten Mal den Johannes-Stelling-Preis verliehen. Er geht in diesem Jahr an Bernd Meier.
Herr Meier ist von Beruf Versicherungsmakler, er lebt seit 2001 in Morgenitz auf Usedom. Seit 2004 ist er in der Gemeindevertretung sowie im Kreis-jugendausschuss aktiv. Herr Meier besucht regelmäßig Schulen, um Kindern und Jugendlichen Werte eines friedlichen und vielfältigen Miteinanders zu
vermitteln. Er engagiert sich im Verein „Demokratisches Ostvorpommern – Verein für politische Kultur e.V.” und ist Mitinitiator des „Bündnisses für Demokratie” sowie Organisator des Mitmachfestivals „Voices 09″ für Familien und Jugendliche. Außerdem entwickelte er eine Veranstaltungsreihe, mit der die demokratische Kultur in und um die Stadt Usedom belebt werden soll.In seiner Laudatio verwies Ministerpräsident Erwin Sellering auf die Begründung der Auswahlkommission:
„Bernd Meier handelt nach dem festen Grundsatz: Demokratie braucht Gemeinschaft. Der Kampf gegen Rechtsextremismus muss bei Kindern und Jugendlichen anfangen, indem wir sie stark machen und für die Werte der Demokratie gewinnen. Es ist seine feste Überzeugung, dass man sich für seine Heimat zuständig fühlen muss, dass man vor Ort aktiv sein muss, wenn man Toleranz und Demokratie im ganzen Land schützen will.”

Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Dr. Norbert Nieszery sagte in seiner Begrüßungsrede: „Es gibt viele Menschen, die nicht tatenlos zusehen, wenn Rechtsextreme versuchen, sich eine Stadt oder einen Stadtteil anzueignen. Diese Menschen sind ein positives Beispiel für Zivilcourage und Tatkraft, sie machen Mut für unsere Demokratie. Und sie machen uns bewusst, dass Demokratie keine Selbstverständlichkeit ist. Sie erinnern uns daran, dass ein Bekenntnis zum demokratischen Rechtsstaat schon immer Einsatz und persönlichen Mut erfordert hat. Alle drei Menschen, die die Jury in diesem Jahr für den Johannes-Stelling-Preis nominiert hat, gehören zu diesen Menschen, sie haben einen wichtigen Beitrag zu einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft geleistet!”
Außer Bernd Meier waren auch Dr. Ernst Dörffel und Ingeborg Möhl für den Johannes-Stelling-Preis nominiert worden. Sie erhielten jeweils einen Ehrenpreis.
Dr. Ernst Dörffel ist von Beruf Arzt und seit 1999 Stadtvertreter in Neustrelitz für die SPD. Er ist seit vielen Jahren in Projekten aktiv, die sich mit Neustrelitz zur Zeit des Nationalsozialismus befassen. 2008 gewann er fraktionsübergreifende Unterstützung für neue Formen des öffentlichen Gedenkens. Er recherchierte die Schicksale jüdischer Menschen aus Neustrelitz und gestaltet seit Jahren eine Gedenkveranstaltung am 9. November mit Jugendlichen. Des Weiteren initiierte er das Projekt „Stolpersteine” in Neustrelitz, engagierte sich für eine Gedenktafel zur Deportation von Sinti- und Roma-Kindern aus dem katholischen Kinderheim Neustrelitz und begleitet das Projekt „Kriegskinder – Lebenswege bis heute” des Anne-Frank-Zentrums Berlin. Darüber hinaus organisiert er „Demokratie liest” als Teil der weltweiten Aktion „Städte für das Leben – Städte gegen die Todesstrafe”.
Ingeborg Möhl ist Rentnerin und war früher Berufsschullehrerin. Sie lebt in Schwerin. Am 16. 1. 2012 wurde am Schweriner Marienplatz eine dunkelhäutige Frau von einem Mann mit einem Messer bedroht, u. a. mit den Worten „Im Ausland werden Deutsche getötet und die Ausländer haben es in
Deutschland gut. Ich werde mich revanchieren”. Frau Möhl sprach den Drohenden ruhig an, er möge das Messer wegstecken. Zudem solle er sich zunächst einmal über die Situation von Deutschen im Ausland und von Ausländern in Deutschland informieren. Der Täter wurde zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten verurteilt. Frau Möhl hat in der Verhandlung als Zeugin ausgesagt und ihr Verhalten als selbstverständlich bezeichnet.

 

 

 

 

 

 

Stadtteilspaziergang im Reitbahnviertel

Reitbahnviertel mit ReitbahnseeAm 11.6.2012 hatte Quartiersmanagerin Ricarda Laukat zu einem Spaziergang durch das Reitbahnviertel eingeladen. An dem Rundgang nahmen zahlreiche Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils und Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen und Institutionen teil. Das Wahlkreisbüro von Sylvia Bretschneider war durch eine Mitarbeiterin vertreten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gingen über die Traberallee, am Supermarkt vorbei und hinter der Agentur für Arbeit entlang, wo sie im benachbarten Wohnblock die Neubrandenburger Stadtfanfaren (http://www.neubrandenburger-stadtfanfaren.de/1-0-Neubrandenburger-Stadtfanfaren-Fanfarenzug.html) besuchten. Der Verein hat große Probleme in der Umfeldgestaltung: Liebevoll gepflanzte Blumen wurden mehrfach gestohlen und das Areal unmittelbar vor dem Vereinslokal versandet zunehmend. Der Vertreter des Städtischen Immobilienmanagements (SIM) bot Unterstützung bei der Problembehebung an.
Einen weiteren Problembereich stellen die Garagen zwischen Reitbahn- und Vogelviertel dar, die mehrfach mit illegalen Graffiti besprüht wurden. Ricarda Laukat regte an, Gespräche mit den PächterInnen und SprayerInnen zu führen und ein Graffiti-Projekt zu initiieren. Sylvia Bretschneider begrüßt das bürgerschaftliche Engagement im Reitbahnviertel. Sie und ihre Mitarbeiterinnen sind für Anliegen von Bürgerinnen und Bürger stets offen und auch gerne bereit, Kontakte herzustellen oder Gespräche zu moderieren.

 

AG Schule gegen Rassismus trifft sich im Wahlkreisbüro

Am 18.06.2012 traf sich die AG Schule ohne Rassismus des Bündnisses Neubrandenburg bleibt bunt (http://neubrandenburg-bleibt-bunt.de/index2.htm) im Wahlkreisbüro von Sylvia Bretschneider. Die Mitglieder der AG freuen sich, dass von 12 Schulen gegen Rassismus – Schule mit Courage (http://www.schule-ohne-rassismus.org/start.html) drei in Neubrandenburg beheimatet sind. Es ist aber auch Ziel der AG, noch weitere Schulen für das Projekt zu werben. Die AG wird im neuen Schuljahr Schülerinnen und Schüler der beteiligten Schulen zu einer Auftaktveranstaltung einladen. Zwar ist es Bestandteil das Projekts, dass die Schülerinnen und Schüler ihr Engagement selbst gestalten; da Sylvia Bretschneider aber Projektpatin an der IGS ist, sind sie und ihre Mitarbeiterinnen gerne bereit, bei der Umsetzung von Projekten und Exkursionen zu unterstützen.

 

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Am 15.6.2012 besuchte Sylvia Bretschneider die Integrierte Gesamtschule “Vier Tore” in der Neubrandenburger Südstadt. Die Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer feierten nicht nur ihr Schulfest sondern auch die Verleihung des Titels Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Die SPD-Landtagsabgeordnete Sylvia Bretschneider war begeistert vom Engagement der Schülerinnen und Schüler und freut sich, die
Patenschaft für das Projekt übernommen zu haben.
Storch Heinar mit Schuelerinnen und Schuelern der IGSSchuelerinnen und Schueler de IGS mit Storch HeinarSchuelerinnen und Schueler der IGS vor der Tafel

 

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