Schliessen Gönnen Sie sich doch mal was! Sie benutzen den Internet Explorer 8 oder eine ältere Version. Der Internet Explorer 8 ist technisch nicht mehr auf dem aktuellen Stand für das Internet, wodurch Ihr Internet-Erlebnis merklich eingeschränkt ist. Installieren Sie den Internet Explorer 9 oder einen anderen Browser (Google Chrome oder Mozilla Firefox) und nutzen Sie alle Möglichkeiten, die Ihnen das Netz bietet.

55 Jahre Selbsthilfe hörbehinderter Menschen in der Region Neubrandenburg

Sylvia Bretschneider  - 55 Jahre HörbikoAm 15.6.2012 nahm Sylvia Bretschneider gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus den Gehörlosen- und Schwerhörigenverbänden, Politik und Verwaltung an einer Feierstunde im Hörbiko in Neubrandenburg teil. Seit 55 Jahren organisieren sich Ertaubte, Gehörlose, Schwerhörige und seit einigen Jahren CI-TrägerInnen (CI = Cochlear-Implantat) in und um Neubrandenburg, leisten praktische Hilfe, stellen politische Forderungen und treffen sich zu gemeinsamen kulturellen und sportlichen Aktivitäten.
Sylvia Bretschneider betonte in ihrer Festrede als Schirmherrin der Veranstaltung, dass Werte wie Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Solidarität nicht verordnet werden können, sondern aus innerer Überzeugung heraus gelebt werden müssen. Auch dürfe jede/r Einzelne nicht einfach nach dem Staat fragen, sondern müsse sich selbst fragen, was sie/er für andere, für das Gemeinwohl tun könne. Die Selbsthilfegruppen in Neubrandenburg leisten hier Herausragendes. Dennoch dürfe der Staat nicht seine Verantwortung für Hilfsbedürftige auf die Selbsthilfegruppen abschieben, sondern müsse die notwendigen Leistungen vorhalten. Im Anschluss an ihre Rede erhielt Sylvia Bretschneider vom Leiter des Hörbiko, Wolfgang Buchholz, eine Taschenlampe geschenkt, damit ihr das Licht auch weiterhin den Weg zum Hörbiko weisen möge. Sylvia Bretschneider nahm das Geschenk und die damit verbundenen Aufforderung und Einladung gerne an. Das Motto der Feierstunde, Heimat ist da, wo wir verstehen und verstanden werden. (Karl Jaspers), hat Sylvia Bretschneider sehr gut gefallen. Sie wird in den kommenden Wochen mit ihren Mitarbeiterinnen beraten, wie ihre Kommunikationsangebote an Bürgerinnen und Bürger barrierefreier gestaltet werden können. Schon heute besteht für Menschen mit Hörbehinderung die Möglichkeit, mit ihr über E-Mail und Facebook zu kommunizieren. Redemanuskripte von Sylvia Bretschneider können in ihrem Wahlkreisbüro angefordert werden.
Link http://www.hoerbiko.de/

 

Sylvia Bretschneider trifft sich mit Initiativgruppe an der IGS

Logo 1Am 10.5.2012 kam Sylvia Bretschneider zu einem Gespräch mit der Initiativgruppe zum Projekt Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage der IGS “Vier Tore” zusammen. An dem Treffen nahmen Lehrerin Marita Albrecht und mehrere Schülerinnen und Schüler der 7.-10.Klasse teil.
Die Schule beteiligt sich am Bewerbungsverfahren für  das Projekt seit 2010. Im Oktober 2011 fand eine Projektwoche statt, um für Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage zu werben. 84% der Schülerinnen, Schüler sowie alle Lehrerinnen und Lehrer unterzeichneten den Projektaufruf. Neun Schülerinnen und Schüler bilden derzeit die Initiatorengruppe. Die Schülerinnen und Schüler beschäftigen sich dabei unter anderem mit einem gewaltfreien, respektvollen und toleranten Umgang der Schülerinnen und Schüler untereinander.
Auch der Schüleraustausch mit der Partnerschule im dänischen Gladsaxe steht im Zeichen von Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage. Ein kritischer Vergleich der dänischen Migrationspolitik mit ihrem deutschen Pendant, eine Auseinandersetzung mit der deutschen Besetzung Dänemarks während des 2. Weltkriegs und der Umgang mit rechtsextremen Parteien sind Themen, die Sylvia Bretschneider sich als Projekt-Patin für eine solche Kooperation vorstellen kann. Sie ist vor allem bereit, den Schülerinnen und Schülern Anregungen und Tips für Projektideen zu geben, bei der Kontaktaufnahme mit Institutionen und Verbänden behilflich zu sein und Aktivitäten konkret zu unterstützen. Selbstverständlich wird sie auch am 15.6.2012 anwesend sein, wenn der IGS der Titel Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage offiziell verliehen werden wird.

Auch informierte sie die Schülerinnen und Schüler darüber, daß das Bündnis „Neubrandenburg bleibt bunt” im neuen Schuljahr ein Treffen mit allen  Schulen plant, die den Titel  Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage bereits tragen oder anstreben.

 

Sylvia Bretschneider zum Ausbildungsreport 2011 Mecklenburg-Vorpommern

Bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen zeichnen sich Branchen wie das Hotel- und Gaststättengewerbe und der Einzelhandel ab, die besondere Schwierigkeiten haben, die angebotenen Ausbildungsplätze zu besetzen. Unter den ersten sechs der unbesetzten Berufsausbildungsstellen finden sich gleich vier Berufe aus dem Hotel- und Gaststättengewerbe wie Koch/Köchin, Restaurantfachmann/-frau, Hotelfachmann/-frau oder Fachkraft im Gastgewerbe. Im Einzelhandel sind es die Ausbildungsberufe Kaufmann/-frau im Einzelhandel und Verkäufer/Verkäuferin.
Der Ausbildungsmarkt hat sich grundlegend verändert. Verwöhnt von einem Überangebot in der Vergangenheit beklagen viele Ausbildungsbetriebe die ungenügende Ausbildungsreife der jetzt auf den Markt drängenden jungen Leute. Gerade für bildungsschwache Jugendliche ist mehr Motivation erforderlich, die notwendige Botschaft sollte lauten: “Wir brauchen Euch”. Ausbildende Betriebe müssen mehr nach den „Stärken”  der BewerberInnen suchen und „Schwächen” akzeptieren. Ausbildende Betriebe müssen besser erkennen, dass sie Rahmenbedingungen (z. B. Arbeitszeit, Vergütung, Urlaub) für die Ausbildung regeln und akzeptieren müssen, dass Jugendliche in der Ausbildung keine Fachkräfte mit jahrelanger Berufserfahrung
und erst recht keine Billigarbeitskräfte sind.
Denn die Auswertung ergab auch, dass 66% der Auszubildenden mit ihrer Ausbildung allgemein und 67% mit der Fachlichen zufrieden sind. Regelmäßig werden 63.5% der Azubis durch Ausbilder betreut. Allerdings erledigen auch 11% ausbildungsfremde Tätigkeiten und 31% machen regelmäßig
Überstunden für die  16% keinen Ausgleich bekommen. Über 50% erhalten weniger als 500 € Vergütung und 55% haben noch kurz vor der Prüfung keine Aussage zur Übernahme.
Noch kritischer ist die Ausbildung im Hotel- und Gaststättengewerbe ausgefallen. Fast 60% der Azubis arbeiten mehr als 5 Tage in der Woche, 11% sogar 6 bis 7 Tage. Über 40 h Arbeitszeit in der Woche ist die Regel. Überstunden machen 75% der Auszubildenden und 95% bekommen weniger als 500 € Ausbildungsvergütung. Nur 45% sehen ihre Ausbildung als gut´oder sehr gut. Das hat zur Folge, dass die Hälfte der Ausbildungsverträge
vorzeitig aufgelöst werden. Diese Werte liegen deutlich über den Bundesdurchschnitt. Gründe dafür sind Konflikte im Betrieb und Überstunden, zu wenig Erholung, falscher Beruf. Die Prüfungen bestehen 18% der verbleibenden Azubis nicht im ersten Anlauf. Im Einzelhandel sieht es nicht viel besser aus. Mehr als 26% arbeiten mehr als 5 Tage in der Woche, die Vergütung und die Chancen auf Übernahme sind unterdurchschnittlich.

Die Ergebnisse zeigen, dass 2/3 der Auszubildenden mit ihrer Ausbildung zufrieden sind und das duale System auch in unserem Land ein Erfolgsmodell ist. Aber hinter diesem positiven Ausblick verstecken sich eben auch schlechte Ausbildungsbedingungen, die nicht hinnehmbar sind.
Der demographische Wandel wird die Probleme des Ausbildungsmarktes auch in Zukunft nicht lösen, Angebot und Nachfrage werden nach wie vor nicht übereinstimmen. In diesem Sinne appelliert Sylvia Bretschneider vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres an alle Unternehmen in der Region, verstärkt und auch an der Situation der jungen Menschen im Land orientiert auszubilden.

 

Tag des offenen Hofes – eine Landwirtschaftsausstellung im Kleinen

Am vergangenen Sonntag hatten 21 Bauernhöfe ihre Tore für interessierte Bürgerinnen und Bürger geöffnet. Auch Landtagsabgeordnete und Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider und Agrarausschussvorsitzender Prof. Dr. Fritz Tack nutzten diese Gelegenheit, vor Ort mit Landwirten und Verbandsvertretern ins Gespräch zu kommen. Einhellige Resonanz: Die Veranstaltung bot viele Informationen und gute Gelegenheit, abseits von jedem Klischee mehr über die Arbeit unserer Bäuerinnen und Bauern zu erfahren. Zunehmend rücke die Frage in das öffentliche Interesse wie Nahrungsmittel erzeugt würden. Die gute fachliche Praxis verpflichte die Produzenten zur Einhaltung von Vorgaben des Verbraucher-, Umwelt- und Tierschutzes. Bei Nichteinhaltung drohten empfindliche Strafen bis hin zur Kürzung der Direktzahlungen der EU, die mit Beginn der neuen Förderperiode 2014 als „öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“ legitimiert werden sollen.
Kälbchen- zwei Tage alt neuSchafschur neuSchafschur 1

 

Schule ohne Rassismus

Sylvia Bretschneider Claudia Derst und Schuelerinnen vom Lessing-Gymnasium NB neuAm 31. Mai 2012 hatte Sylvia Bretschneider die Gelegenheit, sich in einer gut besuchten Veranstaltung über das Projekt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” im Musischen Haus des Sportgymnasiums zu informieren.
Die Schule trägt diesen Titel seit 2009. Die Schülerinnen und Schüler schätzten ein, dass dieses Projekt das Schulklima
wesentlich verbessert hat.  Die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer qualifizierten sich auf Seminaren gegen Rassismus und Workshops für ihre Arbeit.
FünfzehnAktive treffen sich 2-3x im Monat um die nächsten Aktivitäten zu besprechen und zu organisieren. Aktuell befassen sich die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer mit der Aufnahme weiterer Asylbewerberinnen und -teilnehmer im Wohnheim in Neubrandenburg/Fritscheshof. Vorträge und die jährliche Rocknacht gehören schon zum Standardangebot.
Sylvia Bretschneider zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Jugendlichen. Die anschließenden Fragen  belegten das große Interesse der Teilnehmenden, z. B. zum Umgang  mit den Nazis im Landtag, zum NPD-Verbotsverfahren, zum Abstimmungsverhalten auch auf der Kreistagsebene und in Gemeindevertretungen. Kritisch betrachteten die jungen Menschen die Schließung von Jugendclubs und die Mittelkürzung für Jugendarbeit allgemein. Außerdem wollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Landtagspräsidentin wissen, wie das Parlament auf Angriffe der Rechten in M-V reagiert. Die Landtagspräsidentin erläuterte die Landesinitiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt” und wie diese Kampagne die Aktionen vor Ort unterstützt.
Zum Abschluss kam Sylvia Bretschneider noch einmal auf die Aufnahme weiterer Asylbewerberinnen und -bewerber in Neubrandenburg zurück und wollte wissen, wie die Jugendlichen darüber denken. Die Schülerinnen und Schüler erläuterten, dass Sie für eine Aufnahme in Neubrandenburg sind, weil die Strukturen einer Stadt die Integration eher möglich machen. Allerdings äußerten sie sich kritisch zum baulichen Zustand des derzeitigen Wohnheims in Fritscheshof.

 

Schreiben Sie mir!

Persönliche Angaben
Anschrift
Ihre Nachricht
Einverständniserklärung