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Wir brauchen ein Tourismusgesetz

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 24. August 2018

Die SPD-Landtagsfraktion hat während ihrer Klausurtagung in Göhren-Lebbin intensiv über die Herausforderungen für den Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern diskutiert. Zusammenfassend erklärt der Fraktionsvorsitzende Thomas Krüger:

“Das anhaltende Sommerwetter darf uns nicht blenden: Wir müssen den Tourismus bei uns im Land weiterentwickeln, damit uns andere Destinationen nicht den Rang ablaufen. Die Wachstumsraten werden nicht stetig in den Himmel wachsen, deshalb ist es wichtig, die Qualität der touristischen Infrastruktur voranzutreiben und uns möglicherweise stärker zu spezialisieren. Ein Beispiel wäre Kulturtourismus. Das muss finanziert werden. Dazu können wir uns neue Einnahmequellen vorstellen, wie sie ähnlich auch schon in anderen Bundesländern erschlossen wurden. Um das auf rechtssichere Beine zu stellen, wünschen wir uns ein Tourismusgesetz, dass zudem Zuständigkeiten in den verschiedenen Bereichen eindeutig festlegt. Dabei ist uns klar, dass dies nicht im Koalitionsvertrag steht. Daher werden wir intensiv mit dem Koalitionspartner diskutieren, ob so ein Gesetz noch in dieser Legislaturperiode umsetzbar ist. Wir dürfen aber den Fokus nicht allein auf die Gäste des Landes legen. Dieser wichtige Wirtschaftszweig, an dem jeder sechste Arbeitsplatz in MV hängt, wird nur funktionieren, wenn die Löhne den Beschäftigten ein gutes, ganzjähriges und sicheres Auskommen ermöglichen. Da sind vor allem die Betreiber der Hotels und Gaststätten in der Pflicht. Nur mit guten Löhnen wird es gelingen, ausreichend gut motiviertes Personal zu gewinnen und zu halten. Gleichzeitig ist die Politik gefordert, wenn es darum geht, dauerhaft bezahlbaren Wohnraum in den touristischen Hochburgen zu schaffen. Das wird nur über die kluge Förderung von sozialem Wohnungsbau gelingen. Daran werden wir intensiv arbeiten. Wer mit seinem Engagement dafür sorgt, dass Menschen gerne in unser Land reisen, der muss sich das Wohnen und Leben hier auch leisten können.”

 

Theater und Orchester können mit Zuversicht in Zukunft starten

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 29. Juni 2018

Anlässlich der Aussprache über die Zukunft der Theater- und Orchesterstrukturen erklärt die kulturpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Nadine Julitz:

„Seit vielen Jahren bestimmt die Zukunft der Theater–und Orchesterlandschaft die kulturelle Debatte im Land, in den Kommunen, bei allen Kulturschaffenden und erfährt mit der getroffenen Einigung nach vielen zähen Verhandlungsrunden eine positive Wende, mit der wohl in dieser Form viele nicht gerechnet hätten. Das Ziel, ein vielfältiges und hochwertiges Theaterangebot an allen bisherigen Standorten zu sichern und dafür nachhaltige und finanzierbare Strukturen zu bilden ist geglückt. Der Gesamtzuschuss des Landes steigt von 36 Mio. € auf 40 Mio. € mit einer Dynamisierung von 2,5% jährlich für alle Mehrspartentheater, um sich so schrittweise dem Flächentarif zu nähern. Richtig, es müssen auch Stellen abgebaut werden, allerdings sind es nicht wie zunächst vorgesehen 60, sondern 30. Und diese werden selbstverständlich sozialverträglich abgebaut. Diese Ergebnisse sind mit den Kommunen gemeinsam erzielt worden. Das ist auch kein Einkassieren der Reform, sondern einfach ein anderes Ergebnis, als zunächst angenommen. Das ist doch das, was alle von Politik erwarten. Gespräche führen, auf Kritik eingehen, Entscheidungen überdenken.Aber eines ist auch klar. Ohne den Mut unseres ehemaligen Kultusministers Mathias Brodkorb auch unliebsame Diskussionen anzustoßen, wären wir heute nicht an diesem Punkt. Diese Entscheidungen waren das Fundament für unseren heutigen Pakt zur Zukunftssicherung unserer Theater und Orchester.“

 

Auftaktveranstaltung zur Frauenaktionswoche 2018 mit dem Kabarett „ZIVILBLAMAGE – Alle doof außer ich!“

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PARTY MIT NACHBARN – PARTY WITH NEIGHBOURS – LA FÊTE DES VOISINS

Text: Latücht e.V.

02.12.2017 / 18.00 Uhr / Einlass ab 17.30 Uhr

Das Jahr geht zu Ende und wir wollen unsere Nachbarschafts-Reihe mit einer fröhlichen Party ausklingen lassen.

„PARTY  mit NACHBARN“

Viele der neuen Nachbarschaften zwischen alteingesessenen und neu zugewanderten Neubrandenburgern sind inzwischen schon mehrere Jahre alt. Wir möchten den Abend nutzen, um voneinander zu erfahren, wie es uns heute miteinander geht, welche Beziehungen und Freundschaften entstanden sind, wer eine Ausbildung beginnen konnte oder eine Arbeit gefunden hat. Interessant ist auch, ob sich Pläne, Hoffnungen und Träume verändert haben und welches Bild die Deutschen heute von ihren neuen Nachbarn haben.

Wie beim Zuckerfest im Sommer 2016  rufen wir wieder alle Gäste auf, für unser internationales Buffet etwas Leckeres zum Essen mitzubringen. Die Kino-Bar wird geöffnet sein, Tee und Wasser sind kostenfrei.

Zum Essen möchten wir ein paar kurze Filme zeigen, die Stoff für Gespräche liefern werden, die ja an diesem Abend eine Hauptrolle spielen sollen. Und im Rahmen einer kleinen Tombola verlosen wir auch Preise.

Und natürlich dürfen bei einer Party Kunst, Musik und Tanz nicht fehlen: Alle, die Lust auf einen kleinen Auftritt haben, können ihre Kunst an diesem Abend präsentieren!

Und zum Abschluss des Abends gibt ALI BABA aus Berlin ein Live-Konzert mit arabisch-orientalischer Musik zum Zuhören und Tanzen. Der Eintritt ist frei für Gäste, die Essen für das Buffet mitbringen! Andere Gäste zahlen 5€ / Asylbewerber 2 €.

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Kreativwirtschaft erhält mit 1 Mio. Euro Filmförderung mächtigen Impuls

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion M-V 08. November 2017

Nach der Haushaltsberatung zum Kulturbereich erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki:

„Es ist bedauerlich, dass die Linke während der Sitzung des Bildungsausschusses wesentliche Themen zu denen sie jetzt Pressemeldungen herausgibt nicht angesprochen hat. So wurde der Bereich Filmförderung gar nicht diskutiert. Andernfalls hätten wir die Linke gerne darüber informiert, dass wir zur Stärkung der Kreativwirtschaft planen, einen Filmfonds in Höhe von 1 Mio. Euro aufzulegen. Das Geld soll aus dem Strategiefonds des Landes fließen, verteilt über die kommenden beiden Doppelhaushalte. Eine Förderung der Kreativwirtschaft im Segment Medien und Film war bereits im Koalitionsvertrag verankert. Die Aussage der Linken, wir würden die Filmförderung nicht stärken, ist damit wohl als Luftnummer enttarnt. Warum die Linke allerdings die Pressearbeit einer Auseinandersetzung im Ausschuss vorzieht, kann sie ja in einer der nächsten Sitzung erklären. “

Hintergrund: Der „FilmfondsMV“ soll vor allem dazu dienen, Filmproduktionen in Mecklenburg-Vorpommern durch die Bereitstellung von Kofinanzierungsmitteln die Partizipation an Förderprogrammen auf Bundes- und europäischer Ebene zu ermöglichen. Ein Hebeleffekt, der die angestrebte Wertschöpfung deutlich steigern würde.

 

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