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„Bündnis für gute Schule“ steht für dieselben Ziele wie wir

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 12. April 2019

Der Landtag hat heute über das „Bündnis für gute Schule“ debattiert.

Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki:

„Ich begrüße ausdrücklich die Diskussion über gute Schule. Deshalb habe ich in diesem Jahr bereits mit zahlreichen Akteuren des Bündnisses gesprochen, sei es die GEW, der VBE oder die Schulleitervereinigung und ich habe dankend die Einladung des Bündnisses nach Satow angenommen. Denn alle, die in diesem Bündnis mitwirken eint eines: Sie wollen die bestmögliche Schule für ihre Kinder. Und das wollen wir auch. Deswegen sind alle Ideen und Vorschläge willkommen, wenn es darum geht die großen Herausforderungen, die vor uns liegen zu bewältigen. Da ist die Lehrergewinnung ein wesentliches Thema. Wie gestalten wir das Referendariat, wie werden Seiteneinsteiger qualifiziert, wie geht es mit der Digitalisierung an den Schulen voran? Die Landesregierung hat bereits angekündigt, das Bündnis für gute Schule einzubeziehen. Gemeinsam müssen wir einen guten Plan entwickeln, Schwerpunkte setzen und auch gute Kompromisse finden. Darauf freue ich mich.“

 

Wir haben die Schulen im ländlichen Raum im Fokus

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 11. April 2019

Anlässlich der Debatte über die Schulen im ländlichen Raum erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki:

„Es gibt eine klare Botschaft meiner Fraktion: Wir wollen das Schulnetz im Land nicht weiter ausdünnen. Es ist richtig: Die Schülerzahlen nehmen zu und dieser Trend wird in den nächsten Jahren weiter anhalten. Die Absenkung der Schülerzahlen pro Klasse würde jedoch nichts bringen, sondern den Wunsch nach neuen Schulen fördern. Das wäre aber ein Irrweg, weil wir wissen, dass die Schülerzahlen auch wieder sinken werden. Die neuen Schulen könnten wir dann bald wieder schließen. Mehr Klassen würden aber vor allem eines bedeuten: Wir brauchten noch mehr Lehrer, die wir schon jetzt kaum finden. Und das ist der Kern des Problems. Für kleine Schulen mit beschränkter Personaldecke ist es schwierig, für alle Fächer Fachpersonal vorzuhalten. Fachlehrer müssen an mehreren Schulen unterrichten – attraktiv macht das den Beruf kaum. Auch die Vertretung bei Krankheit, Fort- und Weiterbildung oder Schulleiterberatungen ist kompliziert. Daher werden wir uns mit aller Kraft weiter dafür einsetzen, ausreichend Lehrpersonal für die Schulen im ländlichen Raum zu gewinnen.“

 

Jugendoffiziere der Bundeswehr halten sich an Beutelsbacher Konsens

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 11. April 2019

Anlässlich der Debatte über Besuche von Bundewehrangehörigen in Schulen erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki:

„Jugendoffiziere dürfen auf Einladung an Veranstaltungen der politischen Bildung in Schulen unseres Landes teilnehmen. Das ist auch gut so. Dennoch gelten für die Offiziere auch Einschränkungen. Es gilt der Beutelsbacher Konsens. Das heißt, es gilt das Überwältigungsverbot, Schülern darf keine Meinung aufgezwungen werden. Themen müssen kontrovers diskutiert werden können und Schüler müssen lernen, sich aufgrund unterschiedlicher Positionen, eine eigene Meinung zu bilden. All dies wird an unseren Schulen auch berücksichtigt. Mir ist kein Fall bekannt, in dem durch Jugendoffiziere gegen den Beutelsbacher Konsens verstoßen worden wäre. Sie leisten damit gute und wichtige Arbeit. Meine Fraktion steht zu den Jugendoffizieren.“

 

Anti-Mobbing-Strategie dem digitalen Zeitalter anpassen

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 15. März 2019

Der Landtag hat beschlossen, die Anti-Mobbing-Strategie an den allgemein- und berufsbildenden Schulen des Landes neuzufassen.

Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki:

„Ausgrenzung von einzelnen Mädchen und Jungen an Schulen hat es leider schon immer gegeben. Heute – in einer digitalen Welt – ist es aber eine besondere Herausforderung, dem Phänomen umfassend beizukommen. Eines bleibt aber im Kampf gegen Mobbing immer gleich: Ausgrenzung muss man von Anfang an begegnen. Schüler und Schülerinnen müssen immer wissen, mit wem sie vertraulich reden können. Seit vielen Jahren gibt es an den Schulen unseres Landes eine gute und vielschichtige Präventionsarbeit. Dennoch gilt es, diese Maßnahmen zu untersuchen und gegebenenfalls an die Entwicklung des digitalen Zeitalters anzupassen. Dafür benötigen auch die Lehrer und Schulsozialarbeiter Unterstützung, zum Beispiel durch das Landesinstitut oder die Krankenkassen. In Elternversammlungen müssen Experten die Erziehungsberechtigten informieren. Alle an Schule Beteiligten müssen dabei an einem Strang ziehen.“

 

Schulschwänzern sensibel und konsequent begegnen

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 24. Januar 2019

In jedem Jahr bleiben zahlreiche Schüler dem Unterricht fern.

Mit dem Thema „Schulabsentismus“ hat sich aktuell der Landtag beschäftigt. Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki:

„Wenn Schüler den Unterricht schwänzen, hat das oft viele Ursachen. Nicht immer ist die Schule allein schuld daran. Eltern und Schule müssen daher vertrauensvoll zusammenwirken, um dem Schulschwänzen entgegenzuwirken. Dabei spielen die Schulsozialarbeiter eine wesentliche Rolle. Meine Fraktion wird sich dafür einsetzen, diesen Bereich auch in Zukunft zu stärken. Mit der „Elterninformation – Gemeinsam gegen Schulschwänzer“ aus dem Bildungsministerium haben die Eltern einen guten Handlungsleitfaden an die Hand bekommen. Wichtig ist, die ersten Anzeichen von Schulschwänzen sofort zu erkennen und konsequent zu handeln. Mit fadenscheinigen Entschuldigungsschreiben helfen Eltern ihren Kindern nicht. Es gibt Hilfsangebote inner– und außerhalb der Schulen. Man muss sie nur nutzen.“

 

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