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Jahresempfang der SPD Neubrandenburg am 23. März 2007 – Ehrengast Björn Engholm

tn_dsc_3781.jpgAm 23. März 2007 führte der SPD-Kreisverband Neubrandenburg seinen diesjährigen Jahresempfang im Rathaus Neubrandenburg durch. Zum ersten Mal begrüßte der neue Kreisvorsitzende, Michael Stieber, die Gäste. Für die langjährige Kreisvorsitzende Sylvia Bretschneider hatte man noch eine gelungene Überraschung parat. Sie bekam den beliebten roten Backstein für ihre Arbeit verliehen.

Ein weiterer Star des Abends war der ehemalige Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, Björn Engholm. Nicht zum ersten Mal Gast in Neubrandenburg hielt er die Festrede des Abends. Bei einem Glas Sekt, einem leckeren Büffet und gemeinsamen Gesprächen ging ein schöner Abend zu Ende.

 

Termine der Landtagskandidatin Bretschneider

In den Kalenderwochen 35 und 36 absolviert die SPD-Landtagskandidatin Sylvia Bretschneider zahlreiche Termine in Neubrandenburg. So nimmt sie bspw. am 05.09. an einer Podiumsdiskussion des Nordkurier teil und besucht am 08.09. gemeinsam mit Justizminister Erwin Sellering das AWO-Projekt "Betreutes Wohnen". Weitere Informationen können Sie der Terminliste entnehmen.

 

Wahlkampfaktivitäten 29. August – 03. September 2006

Wann?
Was?
Inhalt/Bemerkungen Wo? 
29.08.
10-12 Uhr
Bürgersprechstunde  

Informationen zur Landtagswahl und zum Thema Rechtsextremismus Treptower Straße, Höhe C&A
30.08.
10-12 Uhr
Bürgersprechstunde   Informationen zur Landtagswahl und zum Thema Rechtsextremismus Sattelplatz,
Nähe ALDI

 

31.08.
11-17 Uhr
Besuch mit Professor Klinkmann an der Hochschule Neubrandenburg Thema: BioCon
Valley

Hochschule Neubrandenburg,
Brodaer Straße

02.09.
10-12 Uhr
Bürgersprechstunde Informationen zur Landtagswahl und zum Thema Rechtsextremismus Turmstraße, Höhe Kaufhof  

 

Festrede zur Jugendweihe am 13. Mai 2006

Etwa vor 14 Jahren versammelten sich viele der hier Anwesenden zu einem
Familienfest, an das Ihr Euch mit Sicherheit nicht erinnern könnt, denn
Ihr wart gerade geboren. Eure Mütter und Väter werden vielleicht
bereits zu diesem Zeitpunkt darüber nachgedacht haben, was aus Euch
wohl einmal werden wird. Und heute verabschieden wir Euch aus der
Kinderzeit, denn Ihr werdet in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen.

So schnell geht das, meinen die Einen. Lang war der Weg, denken die Anderen.

Was Sie, liebe Eltern, von Ihrem Kind damals erwartet haben, weiß ich
nicht. Was Ihr, liebe Mädchen und Jungen, bei meiner Rede erwarten
könntet, habe ich versucht bei meinen eigenen Kindern zu erfahren. Sie
haben gesagt: Mutti, die Rede muss kurz sein, vor allen Dingen cool und
trotzdem feierlich.

Na toll, habe ich gedacht, wie soll das funktionieren? Da habe ich ja
die Quadratur des Kreises zu bewältigen. Schließlich soll die Rede auch
allen anderen Gästen gefallen.

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes,
wenn einmal unsere heutige Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere
Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen.

Bevor sich jetzt alle empören: Dieser Spruch ist rund 2400 Jahre alt. Er stammt von dem berühmten Philosophen Aristoteles.

Es liegt wohl ein wenig in der Natur der Sache, dass Jung und Alt
manchmal miteinander Schwierigkeiten haben. Das war im antiken
Griechenland nicht anders als heute bei uns. Und ich glaube, dass es
auch in 2000 Jahren noch so sein wird. Aber vielleicht ist das Wort
Schwierigkeiten in diesem Zusammenhang auch nicht ganz passend.

In den Konflikten zwischen den Generationen liegt auch ein großes
Potential, sofern sie mit Liebe und Respekt, Verständnis und Neugierde,
Toleranz und Güte ausgetragen werden.

Liebe Mädchen und Jungen,

das Leben ist von Geburt an eine große steile Treppe, die man stetig
mit Kraft erklimmen muss. Anfangs gab es die helfenden Hände Eurer
Mütter und Väter, die Euch die Stufen hinauf zogen. Später kamen
Erzieher/innen und Lehrer/innen dazu. Während der Schulzeit ist mancher
von Euch schon gestolpert, wurde aber von anderen aufgefangen und
unterstützt. Das Lernen, so wage ich zu behaupten, macht mehr Spaß als
Ihr selbst bereit seid, zuzugeben.

Natürlich wachsen die Anforderungen an Euch und gute Noten sind nicht
zum Nulltarif zu haben. Wichtig ist, dass Ihr bei Eurem Weg auf der
Treppe niemals stehen bleibt, denn Stillstand bedeutet Rückschritt. Es
wird für Euch auch in Zukunft immer wieder Höhen und Tiefen geben.
Schule, Ausbildung oder Studium werden Euch in den nächsten Jahren vor
große Herausforderungen stellen. Vieles wird Euch gelingen, nicht alles
wird glücken. Ihr werdet wunderbare, aber auch schmerzhafte Erlebnisse
haben. Freunde werden sich in Luft auflösen. Liebe wird dafür sorgen,
dass sich der Magen mal vor Glück und mal vor Kummer zusammen zieht.
Eure Treppe wird mehr Stufen umfassen als die Eurer Eltern. Das heißt,
Ihr werdet größere Herausforderungen zu meistern haben als Sie. Das
gelingt nur, wenn man bereit ist, aus den Fehlern vorhergehender
Generationen zu lernen. Ihr müsst jetzt zunehmend über den Weg Eures
Lebens selbst entscheiden. An den Scheidewegen und Kreuzungen wird es
dafür keine Hinweisschilder geben. Es gibt auch keine Patentrezepte für
ein erfolgreiches Leben. Wichtig ist, dass Ihr selbstbewusst seid und
Euch etwas zutraut. Geht nicht immer den Weg des geringsten
Widerstandes. Lasst Euch von niemandem einreden, Ihr wäret weniger
wert, könntet weniger als andere.

Als Landtagspräsidentin möchte ich Euch aber auch auf Eure
Verantwortung für unser Zusammenleben hinweisen. Ihr alle werdet in den
nächsten Jahren erstmals die Möglichkeit erhalten, Eure Stimme bei
einer Wahl abzugeben oder gar selbst zu kandidieren. Das ist ein Recht,
das man als Erwachsener hat. Zu diesem Recht hinzu kommt aber auch die
Verantwortung, wie man mit diesem Recht umgeht. Man kann mit diesem
Wahlrecht zur Veränderung unserer Gesellschaft beitragen und
mitentscheiden, ob wir in Frieden, Freiheit und Demokratie miteinander
leben, in gegenseitiger Achtung und Toleranz. Wenn Ihr also als
Erwachsene dann das Recht zur Wahl habt, schaut Euch genau an, was
diejenigen wollen, die sich zur Wahl stellen.

Sorgt dafür, dass diese Welt eine friedliche ist. Bringt Euch aktiv ein
in die Gestaltung der Demokratie. Das ist anstrengend, aber notwendig,
um dieses wertvolle Gut zu erhalten. Hört nicht auf die, die auf Kosten
der Schwächeren in unserer Gesellschaft scheinbar einfache Lösungen
versprechen, in Wirklichkeit aber mit menschenverachtenden Parolen Hass
und Gewalt schüren.

Mir ist klar, dass man dazu viel Mut braucht, denn es ist immer
einfacher, still zu sein und wegzusehen. Reicht denen Eure Hand, die
Hilfe brauchen, denen, die in Not sind.

Eine Gesellschaft, in der jeder nur an sich denkt, in der die
Ellenbogen regieren und die Stärkeren den Schwächeren nicht helfen,
können und dürfen wir nicht zulassen. Solidarität, Mitmenschlichkeit
und Toleranz sind heute wichtiger denn je.

Vor Euch liegt eine bunte Welt mit allerlei Angeboten und Verlockungen.
Wählt mit Bedacht und Verstand, denn oftmals ist das wirklich Gute und
Richtige nicht sofort zu erkennen. Und geht nicht mit dieser Welt um,
als hätten wir noch eine zweite im Schrank! Erhaltet unsere Heimat,
unsere Umwelt für uns, für Euch und für Eure Kinder!

Liebe Eltern, liebe Großeltern, liebe Angehörige und sehr geehrte Gäste,

gestatten Sie mir, dass ich einige Worte an Sie richte. Ihr Kind setzt
heute die Tradition der Jugendweihe fort, um in die Reihen der
Erwachsenen aufgenommen zu werden. Eine Tradition, der auch die Folgen
der politischen Ereignisse von 1989 nichts anhaben konnte. Viele von
Ihnen werden sich noch an Ihre eigene Jugendweihe erinnern können.
Natürlich verraten wir nicht, dass auch wir als Jugendliche oft Stress
mit unseren Eltern hatten. Handy und Piercing waren damals noch nicht
in und deshalb nörgelten die Erwachsenen an unseren angeblich zu kurzen
Röcken oder zu langen Haaren herum.

Damals wie heute galt und gilt der Spruch: Es gibt kein problematisches Kind. Es gibt nur problematische Eltern.

Heute fällt es Ihnen, sehr geehrte Angehörige, wie damals unseren
Eltern schwer, zu glauben, dass diese festlich gekleideten jungen Damen
und Herren in den ersten Reihen, jene Kinder sein sollen, denen Sie
noch vor kurzem die Tränen getrocknet, die Schuhe zugebunden und vor
dem Einschlafen Gute-Nacht-Geschichten erzählt haben. Es ist jetzt an
der Zeit, dass Sie lernen loszulassen, damit Ihre Kinder ihren eigenen
Weg finden können.

Trotzdem ist es wichtig, dass Sie, sehr geehrte Eltern und Großeltern,
Ihren Kindern und Enkeln auch weiterhin mit Rat und Tat zur Seite
stehen. Die Entscheidungen werden Ihre Kinder aber zunehmend allein
treffen. Davor müssen Sie keine Angst haben. Denn Ihr erzieherischer
Einfluss, Ihre Liebe und Fürsorge, die Sie Ihrem Kind bis zum heutigen
Tag angedeihen ließen, werden dafür sorgen, dass Ihre Kinder gute
Entscheidungen treffen werden. Ein altes Sprichwort sagt zwar:

Was Du Deinen Eltern schuldig bist, weißt Du erst, wenn Du selber
einmal Kinder hast., aber vielleicht, liebe Mädchen und Jungen, findet
Ihr heute abseits des Trubels Gelegenheit, Eure Eltern einmal in den
Arm zu nehmen und ihnen zu danken für den heutigen Tag und für alles,
was sie bisher für Euch getan haben.

Liebe Mädchen und Jungen,

was wird für Euch in Zukunft wichtig sein? Ich denke, dass wichtigste
was Ihr braucht, sind gute Freunde. Freunde, mit denen man über alles
reden kann. Freunde, die auch zu Euch halten, wenn Ihr Sorgen und
Probleme habt, die Euch helfen durch Beistand, aber auch Kritik.
Freundschaft ist keine Einbahnstraße und lebt davon, dass man nimmt und
gibt. Achtet darauf und vergesst nie, wo Eure Wurzeln liegen, denn die
besten Freunde bleiben Eure Mütter und Väter.

Vielleicht denkt Ihr jetzt: Schon wieder so eine, die alles besser
wissen will. Aber Liebe Mädchen und Jungen, sehr geehrte Gäste, was
wäre eine Jugendweihe-Rede ohne gute Ratschläge?

Wenn Ihr später nach der Schule in die Lehre oder zum Studium geht,
werdet Ihr wieder Leute kennen lernen, die alles besser wissen:

Berufsschullehrer oder Dozenten. Mein Rat: Seid nachsichtig mit ihnen!

Etwas später werdet Ihr dann jemandem begegnen, der immer alles besser
weiß: Eurem Ehepartner. Mein Rat: Seid nachsichtig mit ihm oder ihr!

Und wenn alles seinen üblichen Gang geht, werdet Ihr dann nach einiger
Zeit eine ganz besondere Spezies kennen lernen, die sowieso immer schon
alles besser wusste: Eure Kinder. Mein Rat: Seid nachsichtig mit ihnen!

Und wenn dann Eure Kinder einmal größer werden, dann wird es eines
Tages wieder solch ein Fest wie dieses hier geben. Und dann steht hier
jemand an meiner Stelle und hält eine Rede. Und wenn dann unten in der
ersten Reihe ein Mädchen oder ein Junge fragt: Wer ist denn die da
oben, die so tut, als wüsste Sie alles besser?, dann sagt vielleicht
Euer Sohn oder Eure Tochter: Die da oben ist meine Mutter, seid
nachsichtig mit ihr.

In diesem Sinne wünsche ich Euch und Euren Gästen für heute und die
Zukunft alles Gute, einen wunderschönen und erlebnisreichen Tag. Die
Welt der Erwachsenen wartet auf Euch! Wir brauchen Eure Ideen, Eure
Kreativität und Euren Mut genauso wie Euren Widerstand.

Sylvia Bretschneider
Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern

 

Arbeitsbesuch Volker Schlotmann am Freitag, dem 11. August 2006

10.00 Uhr Gespräch mit dem Rektor der Hochschule Neubrandenburg Prof. Dr. Teuscher „Erneuerbare Energien"
 „Stiftungsprofessur"

Teilnehmer: Sylvia Bretschneider, Landtagspräsidentin
                 Michael Stieber, Kandidat zur Wahl zum Landtag

Ort: Hochschule Neubrandenburg
      Brodaer Str. 2
      17033 Neubrandenburg
      Tel: 0395/569 31 01
      Fax: 0395/569 31 05

12.00 Uhr Mittagessen, Vierrademühle

13.00 Uhr Vorstellung des Unternehmens data experts GmbH

Teilnehmer: wie oben

Ort: Woldegker Str. 12
      17033 Neubrandenburg
      Tel: 0395/5630 484
      Fax:0395/5630 302

Geschäftsführer: Herr Schwinkendorf und Herr Jaster

14.30 Uhr Ende Arbeitsbesuch in Neubrandenburg

 

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