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Pressemitteilung der Landtagsfraktion

Steigender Bedarf von altengerechten Wohnungen ist ein bekanntes Problem

Enquete-Kommission „Älter werden in M-V“ berät Lösungsvorschläge

„Die Studie des Pestel-Instituts hat einem Thema weitere mediale Aufmerksamkeit verschafft, das auch uns intensiv beschäftigt“, so Julian Barlen, Obmann der SPD-Fraktion in der Enquetekommission „Älter werden in Mecklenburg Vorpommern“, angesichts der aktuellen Berichterstattung.

Die in der Studie beschriebenen Trends in den Bereichen Bevölkerungsentwicklung, Wohnungswesen und dem Gesundheitssektor seien schon eine Weile bekannt, so der Landtagsabgeordnete weiter. Deshalb sei in dieser Legislaturperiode vom Landtag die Enquete-Kommission „Älter werden in Mecklenburg- Vorpommern“ eingesetzt worden, um konkrete Lösungen und Maßnahmen des Landes für die Probleme, die der Demographische Wandel mit sich bringt, zu erarbeiten.

In einem ersten Schritt hat jüngst Prof. Dr. Peter Dehne mit seinem Team für die Enquete-Kommission ein umfassendes Gutachten zu Siedlungsstrukturen und Infrastruktur vorgelegt. Darauf aufbauend wird im Oktober die Leiterin des Bereichs Wohnen und Quartiersgestaltung beim „Kuratorium Deutsche Altershilfe“, Ursula Kremer-Preiß, über nötige Anpassungen im Wohnbestand und innovative Wohnformen berichten. Beide Gutachten bilden die Grundlage für eine gemeinsame Expertenanhörung mit allen am Bereich „Wohnen im Alter“ Beteiligten aus Mecklenburg-Vorpommern. Gemeinsam mit der gesamten Enquete-Kommission wollen Wohnungswirtschaft, Seniorenbeirat, Kommunal- und Landesverwaltung sowie die Politik Handlungsempfehlungen mit möglichst breiter Wirkung vorlegen.

„Schon heute leben über 90 Prozent der älteren und hochbetagten Menschen in ihren eigenen Wohnungen. Wir brauchen verstärkt Rahmenbedingungen für Neubau und Sanierung, die die besonderen Ansprüche dieser Mieter berücksichtigen. Dabei dürfen wir uns aber nicht alleine auf die bauliche Anpassung des Wohnraums beschränken. Wichtig ist auch, dass ältere Menschen in Ihrem Wohnumfeld weiterhin am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, damit die Senioren in ihren Wohnungen nicht vereinsamen. Dieser sozialen Dimension des Wohnens gilt ebenfalls unsere Aufmerksamkeit“,

so Julian Barlen abschließend.

Hintergrund:

Die Enquete-Kommission „Älter werden in Mecklenburg-Vorpommern“ wurde vom Landtag eingesetzt, um politische Maßnahmen zur Anpassung an die älter werdende Gesellschaft zu empfehlen. Sie setzt sich aus elf Mitgliedern des Landtages und zehn externen Fachleuten zusammen und tagt öffentlich. In den sechs Themenfeldern „Wohnen im Alter“, „Alter und Gesundheit/Pflege“, „Mobilität im Alter“, „Bildung/Arbeit“, Bürgerschaftliches Engagement/Gesellschaftliche Teilhabe“ und „Infrastruktur“ erarbeitet die Kommission auf Grundlage von wissenschaftlichen Gutachten und im Dialog mit den zuständigen Ministerien und Experten aus der Praxis Vorschläge für eine zukunftsfeste Seniorenpolitik.

 

Stellenausschreibung

Freiwilliges Soziales Jahr im politischen Leben/in der Demokratie

Die Schule ist aus und Du weißt noch nicht, was Du tun willst? Wie wäre es mit einem FSJ bei der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern?

Deine Aufgaben in der Einsatzstelle der SPD-Landtagsfraktion Mecklenburg-Vorpommern sind vielfältig. Der Schwerpunkt Deiner Tätigkeit liegt in der Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit der Fraktion. In der Pressestelle übernimmst Du eigenständige Aufgaben bei der Pflege der Website, der Erstellung von Flyern und Broschüren, in der Recherchearbeit und Du wirst Teil des Redaktionsteams für unsere Fraktionszeitung “Rotschnabel”.

Außerdem bist Du im Team dabei, wenn es um die Vorbreitung und Durchführung von Veranstaltungen der Fraktion geht.

Daneben hospitierst Du in einem Fachbereich, den Du Dir selbst wählst. Du besuchst Landtagssitzungen, Ausschusssitzungen und Pressekonferenzen und bekommst so einen gründlichen Einblick in die parlamentarischen Abläufe eines Landesparlaments sowie in die Arbeit unserer Fraktion

Beginn des FSJ: 1. September 2013

Das FSJ Politik/Demokratie findet in Trägerschaft der ijgd statt.

Bist Du interessiert, dann melde Dich bitte bis zum 31. Juli 2013 schriftlich oder per Mail an:

Fraktionsgeschäftsführerin der SPD-Landtagsfraktion M-V,

Bettina Eberhardt,

Lennéstr. 1,

19053 Schwerin

Bettina.Eberhardt@spd.landtag-mv.de

www.spd-fraktion-mv.de

 

Pressemitteilung aus der Landtagsfraktion

Kinderbetreuung ist in Mecklenburg-Vorpommern spitze

Ralf Mucha: Dauernde Versuche der Schlechtfärberei durch die Linke sind peinlich

Zur Behauptung der Fraktion Die Linke, der Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz ab dem 1.8.2013 verstärke den Mangel an Erzieherinnen und Erziehern erklärt der kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Mucha:

„Offensichtlich kann die Linksfraktion nicht akzeptieren, dass unser Land bei der Kinderbetreuung und frühkindlichen Bildung herausragt. Verzweifelt wird deshalb versucht, ein Haar in der Suppe zu finden. Und dabei gerät dann schon mal einiges durcheinander. Doch der Reihe nach:

Mecklenburg-Vorpommern nimmt bei der Kinderbetreuung einen Spitzenplatz in Deutschland ein. Die Betreuungsquote in einer Kita oder bei einer Tagespflegeperson liegt bei den 1- bis 3-Jährigen bei gut 77 Prozent und damit weit über dem Bundesdurchschnitt. Das Land wird damit den ab 1. August geltenden Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz auch mit der entsprechenden Personalausstattung in vorbildlicher Weise erfüllen können. Das verdanken wir in erster Linie dem engagierten Handeln und massiven Investitionen des Landes und der Kommunen. Diesen Rechtsspruch auf einen Krippenplatz als Argument für Fachkräftemangel ins Feld zu führen, ist also absurd und wird der aktuell hervorragenden Situation in keinster Weise gerecht.

Vielmehr führt der durch die Novellierung des KiföG verbesserte Betreuungsschlüssel im Kita-Bereich in den nächsten Jahren zu einem höheren Fachkräftebedarf. Das ist politisch zumindest von den Koalitionsfraktionen gewollt. Das Land investiert dafür aber zusätzliches Geld. So kostet die Absenkung der Fachkraft-Kind-Relation auf 1:15 im Kindergarten in der Endstufe ab 2016 19,6 Millionen Euro jährlich.

Selbstverständlich berücksichtigt das Land dabei auch die geänderten Rahmenbedingungen bei der Fachkräftegewinnung und Ausbildungsplatzplanung, damit weiterhin ausreichend Erzieherinnen und Erzieher bedarfsgerecht zur Verfügung stehen. Dass es in der Zukunft deutschlandweit schwieriger wird, Fachkräfte zu gewinnen, ist allgemein bekannt. Genau daran arbeitet aber die Landesregierung gemeinsam mit den verschiedenen Trägern der Kinderbetreuungseinrichtungen. Das müsste auch die Fraktion Die Linke wissen, wenn sie die umfassende Antwort der Landesregierung auf die von ihnen im Januar dieses Jahres gestellte Kleine Anfrage zu diesem Thema gelesen hätte.

Die dauernden Versuche der Schlechtfärberei der Kinderbetreuungssituation durch die Linke sind peinlich und übersehen das engagierte und erfolgreiche Handeln aller Beteiligten.“

 

Pressemitteilung der Landtagsfraktion

Ausgaben des Landes für Kindertagesförderung sind von 2006 auf 2013 um 71 Prozent gestiegen

Durch Anstrengungen des Landes und der Kommunen ist der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz in M-V gesichert.

Zur heutigen Mitteilung von Sozialministerin Manuela Schwesig, dass in Mecklenburg-Vorpommern der Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder vom ersten bis zum dritten Lebensjahr ab dem 1. August erfüllt werden wird, erklärt der kinder-, jugend- und familienpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Ralf Mucha:

„Gute frühkindliche Bildungs- und Betreuungsangebote sind die Grundlage für die Zukunft unserer Kinder in Mecklenburg-Vorpommern. Sie sind entscheidende Voraussetzungen dafür, dass Kinder von Anfang an und unabhängig vom Geldbeutel der Eltern gefördert werden. Investitionen in diesem Bereich wirken sich nicht nur auf den späteren Bildungsweg positiv aus, sondern auch auf Sozialisation und zukünftige Berufschancen der Kinder. Zugleich unterstützt ein umfassendes Kinderbetreuungsangebot die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Die SPD-geführte Regierungskoalition in M-V setzt sich seit Jahren gemeinsam mit den Kommunen für den konsequenten Ausbau von Krippen und Kindertagesstätten auf hohem Niveau ein. Seit 2006 sind die Ausgaben des Landes für die Kindertagesförderung um 71 Prozent auf aktuell 154 Millionen Euro pro Jahr gestiegen. Damit hat Mecklenburg-Vorpommern bundesweit eine der besten Betreuungsquoten bei den unter Dreijährigen erreicht. Vor allem durch diese Anstrengungen des Landes und der Kommunen in den letzten Jahren kann Mecklenburg-Vorpommern den Rechtsanspruch auf einen Kita-Platz für Kinder vom ersten bis zum dritten Lebensjahr ab dem 1. August erfüllen.

Die Spitzenposition bei der frühkindlichen Förderung ist für uns Verpflichtung und Ansporn zugleich, den Weg hin zum ‚Kinderland M-V’ weiterzugehen. Wir wollen die Kinderbetreuung auch in den kommenden Jahren bedarfsgerecht ausbauen und die hohe Qualität nachhaltig sichern.“

 

Eine Mitteilung in Leichter Sprache

Eine Mitteilung in Leichter Sprache

Inklusion – auch bei uns!

Die vierte Sozial-Konferenz der Arbeiter-Wohlfahrt

Berlin und Dortmund, am 28. Juni 2013

Die Arbeiter-Wohlfahrt macht heute eine Konferenz. Die Konferenz ist in Dortmund. Es geht um Inklusion. Was ist Inklusion? Inklusion ist ein Fach-Wort. Inklusion bedeutet:

Alle Menschen gehören von Anfang an dazu. In unserer Gesellschaft gibt es viele verschiedene Menschen. Zum Beispiel:

• Männern und Frauen

• Kinder und ältere Menschen

• Menschen aus anderen Ländern

• Menschen mit und ohne Behinderung

Inklusion bedeutet:

• Alle Menschen sollen überall dabei sein.

• Alle Menschen haben die gleichen Rechte.

• Alle Menschen können selbst bestimmen, was sie wollen.

• Niemand wird ausgeschlossen.

Die Gesellschaft ist so, dass jeder gut mitmachen kann. Und jeder gut leben kann.

AWO ist das kurze Wort für Arbeiter-Wohlfahrt. Die AWO sagt: Inklusion ist wichtig. In Deutschland gibt es viele verschiedene Menschen. Für die AWO sind alle Menschen wichtig. Alle gehören zur Gesellschaft dazu.

Wilhelm Schmidt ist der Präsident von der AWO. Er sagt:

Manche Menschen brauchen Unterstützung. Sie brauchen gute Hilfe-Angebote. Diese Hilfe-Angebote gibt es schon. Auch in Zukunft soll es diese Hilfe-Angebote geben.

Wolfgang Stadler ist der Bundes-Vorsitzende der AWO. Er sagt dazu:

Inklusion ist wichtig. Überall in Deutschland reden Politiker und Politikerinnen viel über Inklusion. Sie wollen eine Gesellschaft in der alle gut leben können. Dafür haben sie viele Ideen. Und sie geben Geld für Angebote für Inklusion. Sie denken aber nicht daran:

Welche Folgen hat das?

Was bedeutet das für die Gemeinschaft?

Michael Scheffler ist Vorsitzender vom AWO Bezirks-Verband Westliches Westfalen. Er sagt:

Inklusion kostet Geld. Angebote für Inklusion kosten Geld. Man braucht dafür zusätzliches Geld von:

• der Bundes-Regierung

• den Landes-Regierungen

• von den Städten

• und Orten in Deutschland

Zur Sozial-Konferenz der AWO sind viele Leute gekommen. Sie sprechen darüber:

Was bedeutet Inklusion für die Gemeinschaft?

Was bedeutet Inklusion für die AWO?

Alle sind der Meinung: Es muss sich viel mehr in den Köpfen von den Menschen verändern. Sie müssen verstehen:

Alle Menschen gehören zu einer Gesellschaft dazu. Und alle Menschen können etwas für diese Gesellschaft tun. Damit zum Beispiel Menschen mit und ohne Behinderung gut zusammen leben.

Es soll mehr Angebote für alle Menschen geben. Die Angebote sind so, dass jeder Mensch sofort mitmachen kann. Egal ob man eine Behinderung hat. Ob man aus einem anderen Land kommt. Ob man arm ist oder reich. Nicht die Menschen sollen sich anpassen. Sondern: Die Einrichtungen und Angebote sollen von Anfang an für alle da sein. Zum Beispiel Schulen für alle Kinder und Jugendlichen. Oder Kinder-Tages-Stätten für alle Kinder. Alle verschiedenen Menschen sollen an der Uni lernen können.

Es soll Freizeit-Angebote geben, bei denen alle mitmachen können. Auch die Angebote für ältere Menschen sollen für alle offen sein. Die Leute bei der Sozial-Konferenz fordern:

Hilfe-Angebote und Einrichtungen sollen für alle Menschen gut sein.

Besonders wichtig ist:

Alle können mitmachen und mitentscheiden. Jeder Mensch ist selbstverständlich dabei.

(Pressemitteilung des AWO-Bundesverbands)

 

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