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Neue Kinder- und Jugendgesundheitsziele

Wichtige Mitteilungen aus de SPD-Landtagsfraktion:
Neue Kinder- und Jugendgesundheitszielewichtig für chancengleiches Aufwachsen

Julian Barlen: “Förderung von gesunder Ernährung und Bewegung, Sprachentwicklung, Suchtprävention und Stärkung der Lebenskompetenzen haben Priorität.”

Am Rande der heutigen Kindergesundheitskonferenz “Gesunde Kinder – Gesundes Land” in Rostock erklärte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Julian Barlen:
„Der Landesaktionsplan zur Gesundheitsförderung und das Konzept der Kindergesundheitsziele haben sich bewährt und sind eine wichtige Richtschnur für eine funktionierende Gesundheitsförderung in allen Lebensbereichen. In diesem Zusammenhang hat es mich gefreut, heute so viele vorbildliche und gelungene Beispiele und Projekte verschiedener Akteure aus dem ganzen Land zu erleben. Nur durch dieses Engagement kommen wir in M-V gemeinsam dem Ziel gesunder Kinder und Jugendlicher näher.

Es ist außerordentlich begrüßenswert, dass das fachlich sehr breit aufgestellte Aktionsbündnis für Gesundheit sich auf den Weg gemacht hat, die 2003 vorgestellten und zwischenzeitlich in den Landesaktionsplan aufgenommenen Kindergesundheitsziele zu überarbeiten. Die sechs ausgewählten Ziele berühren alle Bereiche des Lebens von Kindern und Jugendlichen, in denen die Grundsteine für ein eigenständiges und erfolgreiches Leben gelegt werden. Hierzu zählen die Stärkung der allgemeinen Lebenskompetenzen, die Förderung der Bewegungsfreude, eine abwechslungsreiche und gesunde Ernährung, die Verbesserung der Mundgesundheit, die Stärkung der Gesundheit im Säuglings- und Kleinkindalter und die Gesundheitsprävention auch für Kinder und Jugendliche.

Die Kindergesundheitsziele sind für alle Akteure ein klarer Handlungsrahmen und weiterhin als Prozess zu verstehen. Daher sind auch Erfolge und Herausforderungen in ihrer zeitlichen Veränderung zu beurteilen. Erfreulicherweise ist in den letzten Jahren auch in M-V die Kindersterblichkeit weiter gesunken. Zugleich konnte die kindliche Zahngesundheit deutlich verbessert und durch regelmäßige Erinnerung die Beteiligung an den U-Untersuchungen erheblich gesteigert werden. Auch konnte der Tabak- und Alkoholkonsum von Kindern und Jugendlichen reduziert werden. Das so genannte „Koma-Saufen“ stellt jedoch nach wie vor ein Problem dar, dem konsequent begegnet werden muss. Jugendliche müssen stark gemacht werden, verantwortungsbewusst mit Alkohol umzugehen. Das Projekt „HaLT“ leistet hierbei wertvolle Arbeit.

Eine weitere Herausforderung stellt die große Anzahl übergewichtiger oder sogar adipöser Kinder dar. Übergewicht und Adipositas haben nicht nur gravierende Folgen für die körperliche, sondern auch für die psychische Gesundheit. Gesunde Ernährung und viel Bewegung sind hier die Schlüssel zum Erfolg, das eigene Gewicht in den Griff zu bekommen. In diesem Zusammenhang müssen neben den sportlichen Aktivitäten und der gesunden Ernährung in Kita und Schule unbedingt die Eltern mit einbezogen werden. Gleiches gilt für die Sprachförderung und die Förderung der allgemeinen Lebenskompetenzen und des psychosoziales Verhaltens.

Insgesamt geht es darum, möglichst früh auf etwaige Problemlagen bei Kindern und Jugendlichen aufmerksam zu werden und die flächendeckend vorhandenen Hilfesysteme passgenau zum Einsatz zu bringen. Kinder mit schlechteren Startchancen benötigen im Sinne sozialer Gerechtigkeit besondere individuelle Förderung. Ein Grund, weshalb wir beispielsweise im Kindertagesförderungsgesetz Kitas an Standorten mit besonderen sozialen Problemen zusätzliche Mittel z.B. für mehr Personal und besondere Betreuung zur Verfügung stellen. Der Erfolg dieser zusätzlichen Mittel wird mit dem landesweit einheitlichen Screeningverfahren DESK überprüft.“

 

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