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Ruf nach größeren Abständen von Windkraftanlagen ist Scheindebatte

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 25. Januar 2018

Der Landtag hat über die Abstandsregelungen von Windkraftanlagen zur Wohnbebauung debattiert.

Dazu erklärt der der wohnungsbaupolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Rainer Albrecht:

„Wer eine sogenannte 10-H-Regelung verlangt, will eigentlich verhindern, dass überhaupt noch Windkraftanlagen in unserem Land aufgestellt werden können. Denn Eignungsgebiete, die mindestens 2000 Meter von jeder Wohnbebauung entfernt liegen und effiziente Windparks erlauben würden, gibt es bei uns nicht. Den Gegnern geht es also nicht darum weniger Windräder aufzustellen, sondern darum, überhaupt keine Anlagen zu genehmigen. Aber wenn sie keine Windenergieerzeugung wollen, dann müssen sie den Menschen auch sagen, woher denn der Strom kommen soll. Wollen sie in der Griesen Gegend die Braunkohle fördern und verbrennen? Wollen sie abhängig sein von Energieimporten aus Russland oder dem Nahen Osten? Wollen sie Atomkraftwerke im Land bauen und wie und wo wollen sie die Brennelemente entsorgen? Die selbsternannte Alternative erzählt immer gern, was sie nicht will. Aber wirkliche Alternativen, die sucht man bei ihr vergebens.“

 

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