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Die Rolle des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft

Kulturveranstaltungen, Basisarbeit
in Parteien und Gewerkschaften, Betreuung Kranker, Begleitung
Sterbender – viele, viele Organisationen und Dienstleistungen für
unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger gäbe es nicht.
Daher müssen Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement als
Voraussetzung für gelebte Demokratie gefördert und gestärkt werden,
denn es gibt dafür keine Alternativen.
So altmodisch für manche Ohren der Begriff „Ehrenamt" auch klingen mag,
so modern, notwendig und zukunftsfähig ist das, was dahinter steckt:
die Bereitschaft des Einzelnen zur Verantwortung und Solidarität, zum
Engagement für die Gemeinschaft. Wer ehrenamtliches Engagement als
antiquiert betrachtet und für nicht mehr zeitgemäß hält, verkennt somit
die Grundlagen einer freien, demokratischen Gesellschaft. Sie gründet
sich unter anderem auf diese Form des Mitwirkens seiner Bürgerinnen und
Bürger.
Schaut man sich in unserer Gesellschaft mit offenen Augen um, so kann
man feststellen, dass es eine Individualisierung der Lebensweisen und
eine Pluralisierung der Lebensstile gibt, die Veränderungen im Hinblick
auf die Partizipationsbereitschaft mit sich bringen. Daraus resultiert
aber auch eine steigende Bereitschaft, sich spontan für eine gewisse
Zeit zum Beispiel in Initiativgruppen oder Vereinen und Verbänden oder
privat in aller Stille zu engagieren. Dieses Engagement ist ein
zentrales Merkmal für eine lebendige Demokratie.
Freiwillige Arbeit baut aber auch Brücken innerhalb einer Gesellschaft
und zwischen Gesellschaften, zwischen Reicheren und Ärmeren, zwischen
Älteren und Jüngeren. Und die Bereitschaft, anderen zu helfen, macht
auch heute an Grenzen nicht halt.

Sie verstärkt die Bindekräfte, ohne die unsere Gesellschaft nicht leben
kann, und diese Bindekräfte, dieser Mörtel, ist unverzichtbar, er gibt
uns die Luft zum Atmen. Jede Gesellschaft lebt davon, dass es
Bürgerinnen und Bürger gibt, die Verantwortung übernehmen, dass
Menschen nicht darauf warten, dass der Staat handelt oder dass andere
handeln, sondern dass sie selbst etwas tun.

Gelegentlich ist die Auffassung zu hören, die ehrenamtlich und
freiwillig Engagierten seien die Lückenbüßer eines sich zurückziehenden
Staates. Gleichermaßen gibt es die Sorge, Bürgerarbeit könne oder solle
Erwerbsarbeit ersetzen, ja dazu führen, dass bezahlte Arbeitsplätze
verschwinden. Beides halte ich für falsch. Der Staat kann und soll doch
gar nicht alle Aufgaben selbst übernehmen und zu seinen eigenen machen.

Erstens, weil er die Mittel nicht hat, und zweitens, weil es Leistungen
und Hilfeleistungen gibt, die man weder verlangen noch einfordern, die
man sich nur schenken lassen kann.
Bürgerschaftliches Engagement kann somit auf Ressourcen zurückgreifen,
die weder dem Staat noch dem Markt zur Verfügung stehen: flexible
Zeiteinteilung, lokale Netzwerke, vertrauensvolle Beziehungen und nicht
zuletzt der Idealismus der Engagierten.

Mitmenschlichkeit, Nächstenliebe und Solidarität sind unbezahlbare
Werte. Sie können weder durch Gesetz noch durch Verordnung erzwungen
werden, sie müssen praktisch gelebt werden und sie werden von vielen
gelebt, die anderen das Wertvollste schenken, über das sie verfügen:
ihre Zeit.

Das zeigt, für unsere Gemeinschaft, für unsere Gesellschaft, für unser
Gemeinwesen ist der ehrenamtliche Einsatz unverzichtbar. Der Staat kann
dieses Engagement gar nicht ersetzen, weil er es selber nicht erbringen
könnte. Der Staat soll sich aus seiner Verantwortung für gleiche
Lebenschancen und soziale Gerechtigkeit nicht zurückziehen. Dies war
aber noch nie eine Aufgabe, die alleine durch den Staat bewältigt
werden konnte. Der Staat organisiert das soziale Netz, das die großen
Risiken des Lebens absichert. Errungenschaften, die in Deutschland
aufgebaut wurden und die es auch in Zukunft zu bewahren und zur
Erhaltung umzugestalten gilt. Der Staat kann aber nicht verfügen, dass
unsere Gesellschaft mitmenschlich und solidarisch ist. Gemeinwohl muss
daher erarbeitet werden, zunehmend auch unabhängig von staatlichen
Strukturen. Hierzu bedarf es tatkräftiger Menschen. Menschen, die
Defizite erkennen und sich in die Pflicht nehmen lassen. Menschen, die
Verantwortung übernehmen und dazu beitragen, dass Veränderungen
Wirklichkeit werden.

Die zunehmende Ökonomisierung und Globalisierung setzen dem
Solidaritätsgedanken in unserer Gesellschaft zu. Das Arbeitsleben ist
unsteter und flexibler geworden. Das Zusammenleben in unserer Welt wird
immer komplexer. Umso intensiver muss daran gearbeitet werden, das
heimatliche Umfeld stabil zu halten. Denn das Vertraute, eben das, was
unsere Heimat ist, bewahrt vor Anonymität und Vereinsamung.

An diesem Punkt setzt das Ehrenamt an. Zur Gestaltung des heimischen
Umfeldes bedarf es aktiver Menschen, die sich dieser Aufgabe in nahezu
allen Bereichen der Gesellschaft annehmen. Vor Ort wird spürbar, wie es
um ein Gemeinwesen bestellt ist. Daher ist es nach meiner Meinung
gerade auch wichtig, bei jungen Menschen so früh wie möglich eine
positive Haltung zum Helfen und zum sozialen Engagement zu fördern,
denn was das Hänschen nicht lernt, lernt der Hans nimmermehr. Wer sich
als Jugendlicher engagiert, kann im späteren – sowohl privaten als auch
beruflichen – Leben auf ein nützliches Erfahrungspotential
zurückgreifen. Der Lerneffekt, der erzieherische Wert ist groß, denn
der Jugendliche lernt auf praktische Weise ein soziales Umfeld kennen,
das ihm Verantwortung überträgt, ihn seine Zukunft mitgestalten lässt.
Eine Herausforderung, die junge Menschen brauchen und der sie sich
meiner Meinung nach auch stellen – wenn sie ihnen denn geboten wird!
Eine Gesellschaft ist nur so gut wie die, die in ihr wirken. Erich
Kästner formulierte dies, wie ich meine, sehr treffend mit dem allseits
bekannten Satz: „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es." Daher
verdanken wir den ehrenamtlich Tätigen, dass Solidarität als positives
Erlebnis auch heute noch erfahrbar ist. Dabei ist ehrenamtliches
Engagement generationsübergreifend und generationsverbindend. Es
verbindet Gleichgesinnte und hilft auch scheinbar Ausgegrenzten, es
überwindet Grenzen und öffnet neue Horizonte.
Denn alle Programme und Vorhaben, alle Projekte und Pläne wären
vergeblich, ließen sich nicht Menschen wie Sie finden, die bereit wären
mitzuhelfen, eine humane, solidarische und lebenswerte Gesellschaft zu
bauen. Menschen, die ein großes Projekt verwirklichen oder die ganz
einfach dort anpacken, wo sie gerade stehen, mit den Mitteln, über die
sie verfügen, und die denjenigen helfen, denen sie begegnen. Menschen
die nicht sagen, „man kann doch nicht allen helfen", und deshalb keinem
helfen. Menschen die spüren, dass wir nicht nur für das verantwortlich
sind, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.
All diese Menschen sind Vorbilder. Ihnen schulden wir Dank und Anerkennung.

 

Position: Krieg im Nahen Osten

Im Nahen Osten ist nach wie vor Krieg. Kann man in einer Zeit, in der
täglich tausende Menschen, darunter unzählige Zivilisten, in
kriegerischen Auseinandersetzungen sterben überhaupt ruhigen Gewissens
Kunst und Kultur machen?

Es fällt uns allen schwer, uns in diesen Tagen auf Kunst, Kultur und
Musik zu konzentrieren. Zu sehr überschatten die Ereignisse im Nahen
Osten unser Leben – das Feinsinnige und Schöngeistige tritt in den
Hintergrund, wenn es für viele Frauen, Männer und Kinder um ihr Leben,
ihre Gesundheit und ihr weniges Hab und Gut geht. Im Golf-Krieg Anfang
der 90er Jahre wurden uns anfangs im Fernsehen Bilder eines Krieges
gezeigt, denen zufolge ausschließlich strategisch bedeutsame Ziele
angegriffen wurden. Wir haben damals erst viel später gesehen, wie viel
Leid über die Menschen gekommen ist und ich befürchte, wir werden auch
diesmal wieder erst später erfahren, was der Krieg angerichtet hat. Es
werden unzählige Opfer zu beklagen sein. Und das es diese Opfer schon
gibt oder noch geben wird ist nicht die Folge eines unabwendbaren
Schicksals, etwa einer Naturkatastrophe, die nicht zu beeinflussen ist.
Nein, es ist die Folge von Entscheidungen von Staatsoberhäuptern, die
sich auf beiden Seiten als unfähig oder unwillig erwiesen haben,
Konflikte mit nicht kriegerischen Mitteln zu bewältigen.

Ich wünschte wir wären zu Beginn des 3. Jahrtausends auf einer Stufe
der Kultur angelangt, in der Krieg kein Mittel der Auseinandersetzung
und Konfliktbewältigung mehr ist. Insoweit setze ich vor allem auf die
jungen Menschen unter uns, dass es ihnen gelingt, einen Schritt weiter
auf dem Weg zu einer friedlicheren Welt zu kommen.

Die Voraussetzungen dafür sind bei den jungen Künstlerinnen und
Künstlern ideal. Musik ist rund um den Globus verbreitet, ist sozusagen
eine internationale Sprache, die überall in unserer Welt gesprochen
wird. Insofern kann Musik ein sehr gutes Instrument für internationale
Verständigung, für interkulturelle Kontakte darstellen. Ich weiß, dass
viele Musikschulen unseres Landes diese Chance nutzen und eine
Begegnung der Kulturen fördern, den Austausch mit Musikschulen in
anderen Ländern pflegen.
Musik verbindet Menschen überall auf der Erde. Ob Klassik, Jazz oder
Rock und Pop – Musik hat nie etwas Trennendes sondern immer etwas
Gemeinsames und Verbindendes. Junge Menschen, die eine weltweit
gemeinsame Sprache sprechen – das ist unsere Zukunft, auf die wir bauen
sollten.

 

Zur Eröffnung des neuen Standortes

Es ist gelungen, eines der wenigen erhaltenen Fachwerkgebäude dieser Stadt einer sinnvollen Nutzung zuzuführen. Ein Gebäude, bei dem schon aufgrund des äußeren Anblicks die Assoziation von Museum und Kunst aufdrängt.

Seit dem 12.April 03 haben die Werke der 1982 wiedergegründeten Kunstsammlung Neubrandenburg eine neue Heimstatt. Die anfangs auf 5 Jahre gedachte provisorische Bleibe am Pferdemarkt 1 blieb es über 20 Jahre. Das über viele Jahre dauernde Provisorium ist nunmehr beendet.

Mit dem Umzug erhält die noch junge, aber qualitätsvolle Sammlung ein neues Domizil mit besten Voraussetzungen für die umfangreichen musealen Aufgaben. Durch die Verbindung des alten Fachwerkbaus mit dem neuen Gebäude auf dem Innenhof ist es gelungen, historische Substanz mit moderner Architektur zu verknüpfen, und einen Museumskomplex zu schaffen, der höchsten Ansprüchen gerecht wird. Entstanden ist ein Ort der Bildung, aber auch ein Ort der Muße und des Kunstgenusses. Mit dem neuen Standort der Kunstsammlung stehen den Besucherinnen und Besuchern nicht nur repräsentative Ausstellungsräume offen, in denen sie sich vor allem mit ostdeutscher Kunst des 20. Jahrhunderts vertraut machen können. Es ist zugleich die Möglichkeit geschaffen worden, die Exponate, die momentan nicht aktuell ausgestellt werden, fachgerecht aufzubewahren, um sie auch für nachkommende Generationen zu erhalten.

Viele der Exponate sind in der Zeit der DDR entstanden. Ob es sich deswegen um typische „DDR-Kunst" handelt muss ebenso wie die Frage, wie diese aus künstlerischer Sicht zu beurteilen ist, der Bewertung jedes einzelnen überlassen werden. Sicherlich gibt es neben objektiven Maßstäben, nach denen sich Kunst beurteilen lässt, auch solche, die von der jeweiligen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Situation abhängig sind – ganz zu schweigen vom Aspekt des persönlichen Geschmacks, der gar keiner Bewertung zugänglich ist. Es ist daher besonders interessant, mit welchen Eindrücken vor allem künftige Generationen die Ausstellungen der Kunstsammlung Neubrandenburg betrachten werden.

Dass es sich den Exponaten der Kunstsammlung zumeist um Kunst des 20. Jahrhunderts handelt, ist nicht zuletzt dadurch bedingt, dass gegen Ende des 2. Weltkrieges nach dem Stadtbrand die bedeutenden Exponate der damals bestehenden Kunstsammlung verschwunden waren und die Sammlung neu aufgebaut werden musste.

Kunstmuseen in Mecklenburg-Vorpommern, obwohl zahlenmäßig gering im Vergleich mit den anderen Museumsgattungen, leisten mit ihren Sammlungen und qualitätsvollen Ausstellungen – verbunden mit umfangreichen Rahmenprogrammen – einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in unserem Land.

Neben dem Staatlichen Museum Schwerin, der Ernst-Barlach-Stiftung Güstrow, der Kunsthalle Rostock und der Galerie des Pommerschen Landesmuseums Greifswald ist nun ein weiterer attraktiver Standort für die Kunstvermittlung des 19. und 20. Jahrhunderts in Mecklenburg-Vorpommern geschaffen worden. Diese Einrichtungen ergänzen sich in ihren Sammlungen und unser Land bietet attraktive Angebote für Bildung und Tourismus.

Die Kunstsammlung Neubrandenburg stellt einen regionalen kulturellen Schwerpunkt für Mecklenburg-Vorpommern dar. Ihr Umzug bedeutet eine qualitative Erweiterung unserer Museumslandschaft sowie die Schaffung eines weiteren touristischen Anziehungspunktes in der Region Ostmecklenburg.

Neben der Konzertkirche wird sich auch die Kunstsammlung Neubrandenburg als wichtiger und dauerhafter Identifikationskern von hoher Anziehungskraft sowohl für die heimische Bevölkerung als auch für Besucherinnen und Besucher unseres Landes entwickeln, so meine feste Überzeugung.

Als Gegenwartsmuseum begleitet die Kunstsammlung in ihrem Sammlungsanliegen vor allem den aktuellen Kunstprozess regional wie überregional, fühlt sich aber auch der Tradition verpflichtet. Erinnert sei u.a. an die Künstler Marie Hager und Paul Holz, deren Werke heute auch überregional gewürdigt und geschätzt werden – dank der Präsentation und Vermittlungsarbeit der Kunstsammlung.

Die Stadt Neubrandenburg bietet mit ihrer Kunstsammlung und der Konzertkirche als kulturtouristische Ziele eine einzigartige Verbindung von Kunst, Kultur und Tradition an. Damit ist sie lobenswerterweise mit dem heutigen Tag auch eine finanzielle Verpflichtung eingegangen, nämlich dieses Haus dauerhaft zu unterhalten. Das ist in den heutigen Zeiten knapper Kommunalkassen keineswegs selbstverständlich und deswegen ausdrücklich zu würdigen.

In den zurückliegenden Jahren hat das Land Mecklenburg-Vorpommern die Arbeit der Kunstsammlung im Rahmen der Projektförderung im Hinblick auf den Umzug maßgeblich unterstützt und somit zur Erhaltung von Kunst- und Kulturgut beigetragen. Auch künftig soll ein Förderschwerpunkt im Bereich der Kunstmuseen des Landes liegen.

Dank gilt der Stadtvertretung Neubrandenburg für ihren Mut und ihre Weitsicht in Bezug auf den neuen Standort der Kunstsammlung.

Dank auch der Leiterin der Kunstsammlung Frau Dr. Merete Cobarg und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie der ehemaligen Leiterin Dr. Ruth Crepon, für die fachwissenschaftliche Arbeit und das langjährige Engagement für die Umsetzung dieses Projektes. Dank gilt den Mitgliedern des Freundeskreises der Kunstsammlung Neubrandenburg e.V. und dabei insbesondere dem Vorsitzenden,Hern Christoph von Kaufmann sowie dem ehemaligen Vorsitzenden, Herrn Eckehart Lockau, und dem ehemaligen stellvertretenden Bürgermeister Helmut Zimmermann für das Engagement bei der Regelung der Unterbringung der Kunstsammlung.

 

Geschichte des Schweriner Schlosses

Buga_Schlosspromenad#20006Die Geschichte des Schweriner Schlosses beginnt vor über 1000 Jahren mit einer slawischen Burg auf der Schlossinsel. Der Obotritenfürst Niklot musste vor der deutschen Ostexpansion unter Heinrich dem Löwen kapitulieren und brannte 1160 seine Burg nieder.
Kurze Zeit später entstand hier die gräfliche Burg. Sie bestand vorwiegend aus ein- und zweigeschossigen Fachwerkgebäuden.
Mitte des 16. Jhd. ließ Herzog Johann Albrecht I die mittelalterliche Burg zu einem repräsentativen Schloss umbauen – u.a. Bau der Schlosskirche als erster protestantischer Kirchenbau nach der Reformation in Mecklenburg. Um 1850 Um- und Neubau des Schlosses unter Großherzog Friedrich Franz II. (4 Gebäudeteile des 16. Jhd., u.a. die Schlosskirche, bleiben dabei erhalten)

  1. 1913 großer Schlossbrand – Zerstörung des Burgsee- und Schlossgartenflügels
  2. 1918 Abdankung des Großherzogs Friedrich Franz IV. – Schloss geht in Staatsbesitz über
  3. Nutzung als Museum, Lazarett, nach 1945 Krankenhaus, Flüchtlingslager, Sitz der Landesregierung
  4. 1947 – 1952 Tagungsort des Landtages des damaligen Landes Mecklenburg-Vorpommern
  5. 1952 – 1980 – Pädagogische Schule zur Ausbildung von Kindergärtnerinnen
  6. seit 1974 Restaurierung und Rekonstruktion und erneute museale Nutzung
  7. Weitere Nutzung durch Museum für Ur- und Frühgeschichte (bis 1992) und Polytechnisches Museum (bis 1993).
  8. seit 1990 Sitz des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern
 

Die Wölfe im Schafspelz enttarnen – Rechtsextremismus bedroht uns alle!

Wie gefährlich ist Rechtsextremismus und  warum müssen wir alle gemeinsam etwas dagegen tun?

  • Rechtsextreme und ihre Organisationen bezeichnen sich selbst als verfassungsfeindlich, sie wollen die Demokratie beseitigen
    Rechtsextreme sind Verächter der universellen Menschenrechte
    Rechtsextreme sind Nachfolger der massenmörderischen Nazis und verleugnen und verharmlosen die Verbrechen des Nationalsozialismus
  • Rechtsextreme sind ohne Konzepte für die politischen Herausforderungen der Gegenwart
  • Rechtsextreme schaden dem Tourismus und der Wirtschaft, sie gefährden und vernichten Arbeitsplätze
  • Rechtsextreme tarnen sich als Biedermänner und verschleiern ihre wahren Absichten
  • Rechtsextreme sind oft enorm gewaltbereit und kriminell – besonders gegen soziale Minderheiten, aber zunehmend auch gegen alle demokratischen Kräfte
  • Rechtsextreme gefährden die Meinungsfreiheit, schüren ein Klima des Hasses und der Intoleranz
    Neubrandenburgerinnen und Neubrandenburger!

Setzen Sie Zeichen für Mitmenschlichkeit, Weltoffenheit und Gastfreundschaft!

Wehren Sie sich mit uns gemeinsam!

Treten Sie Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz entgegen – in der Familie, am Arbeitsplatz, im Verein, auf der Straße und am Stammtisch!

Unterstützen Sie den Aufruf des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz: www.neubrandenburg-bleibt-bunt.de!

Helfen Sie mit, den Bürgerinnen und Bürgern die Augen zu öffnen! Kommen Sie am 17. September zur Wahl und wählen Sie demokratisch!

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