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Auf nach Schwerin!

 

Fahrt zum Landtag Mecklenburg – Vorpommern am
22. 10. 2009  

 Programm  

07.30 Uhr              Abfahrt nach Schwerin am Busbahnhof  17/18 ZBO

10.30 Uhr               Einführungsveranstaltung durch eine MA derLandtagsverwaltung

11.00 Uhr              Teilnahme an der Landtagssitzung im Plenarsaal

12.00 Uhr               Mittagessen mit Getränk im Schlosscafe /Selbstzahler (6,60€)

13.00 Uhr               Gespräch mit der Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider

anschließend  individuelle Freizeit

16.30 Uhr               Abfahrt nach Neubrandenburg

Die Beteiligung an den Kosten für die Fahrt beträgt  2,00 €  pro Person.

 

Festrede zur Jugendweihe am 16. Mai 2009



Liebe
Mädchen und Jungen,
sehr
geehrte Eltern und Gäste,
wenn
man in historischen Kalendern nachschaut, findet man für den 16. Mai einige
interessante Einträge: 1929 fand die erste Oscar-Verleihung statt, 1953 wurde
der irische Schauspieler Pierce Brosnan geboren, 1974 wählte der Deutsche
Bundestag Helmut Schmidt zum Bundeskanzler und 1975 erreichte die japanische
Bergsteigerin Junko Tabei als erste Frau den Gipfel des Mount Everest.
Für
Euch, die Ihr heute die Jugendweihe erhaltet, kann dieser 16. Mai 2009 zu einem
für Euer Leben zumindest denkwürdigen Datum werden. Deshalb begrüße und beglückwünsche
ich Euch auf das Herzlichste zu diesem festlichen Ereignis und freue mich sehr,
dass ich die große Ehre habe, Euch einige Worte mit auf den Weg zu geben.
Meine
eigene Jugendweihe liegt mehr als dreißig Jahre zurück, aber ich kann mich auch
heute noch genau daran erinnern, wie sehr ich diesen Tag herbei gesehnt habe
und wie aufgeregt ich war.
Interessant
ist, dass heute wie damals nicht zuerst die Geschenke genannt werden, wenn man
Jugendliche fragt, was sie sich für diesen Tag wünschen, sondern viele sagen:
„Bloß nicht stolpern, wenn ich auf die Bühne gehe!" Glaubt mir, es gibt
Schlimmeres im Leben, als heute zu stolpern!
Inzwischen
sind meine drei Töchter erwachsen geworden, und obwohl ihre Jugendweihen schon
Jahre zurück liegen, kann ich mich noch gut daran erinnern. Ich weiß, dass es
Jugendlichen oft nicht gerade leicht fällt, auf das zu hören, was die Eltern
einem sagen. Eines stimmt aber auf jeden Fall: Eltern lieben ihre Kinder und
wollen nur das Beste für sie. Deshalb sind unsere Ratschläge stets gut gemeint,
um Euch Kummer und Ärger zu ersparen.
Johann
Wolfgang Goethe hat einmal gesagt:

„Zwei Dinge
sollen Kinder von ihren Eltern bekommen:
Wurzeln und
Flügel."

Wurzeln
braucht man, um den Halt nicht zu verlieren. Jeder Baum, sei er noch so groß
und alt, kann nur mit festen Wurzeln im Sturm bestehen. Flügel symbolisieren
die Fähigkeit, das Gelernte anzuwenden, sich von Althergebrachtem zu lösen und
Neues eigenständig zu entdecken.
In
Eurem Leben sind die Wurzeln vor allem Eure Familien. Mutti, Vati, Oma, Opa
haben Euch geholfen, sprechen und laufen zu lernen und Euch gezeigt, wie man in
der Welt zu Recht kommt, wie man zusammen leben kann. Bisher haben die
Mitglieder Eurer Familie Euch behütet und beschützt. Keine Angst, das werden
sie auch in Zukunft tun.

Nun
ist es an der Zeit, Eure Flügel zu benutzen:  Zunehmend werdet Ihr  Eurer Leben selbst planen und gestalten und
eigenverantwortlich meistern müssen. Dabei werden Eure Wurzeln dafür sorgen,
dass Ihr die Bodenhaftung nicht verliert und die Flügel werden Euch Kraft und
Selbstvertrauen verleihen. Das wird für Euch, aber auch für Eure Eltern nicht
leicht werden. Konflikte sind in der Regel vorprogrammiert. Nicht umsonst heißt
es:

„Erziehung
ist die organisierte Verteidigung der Erwachsenen gegen die Jugend."

In
diesen Konflikten zwischen den Generationen liegt aber auch eine große Chance,
sofern sie mit Liebe und Respekt, Verständnis und Neugierde, Toleranz und Güte
ausgetragen werden. Beide Seiten müssen ihre Gestaltungs- und Lebensräume neu
bestimmen. Natürlich fällt es Euren Eltern nicht leicht los zu lassen und in Euch
einen Partner zu sehen, weil Eure Vorstellungen über Eure Lebensplanung
möglicherweise ganz anders aussehen als die Eurer Eltern.

Sehr
geehrte Eltern, Großeltern, liebe
Angehörige, sehr verehrte Gäste,

gestatten
Sie mir, dass ich an dieser Stelle auch einige Worte an Sie richte:

Ihr
Kind setzt heute die Tradition der Jugendweihe fort, um in die Reihen der
Erwachsenen aufgenommen zu werden. Eine Tradition, die auch die politischen
Ereignisse von 1989 überlebt hat. Auch viele von Ihnen werden sich noch an Ihre
eigene Jugendweihe erinnern können. Handy und Piercing gab es damals zwar noch
nicht, aber auch damals war Stress mit den Erwachsenen nichts Ungewöhnliches. Auf
die Frage, was  Pubertät sei, antworteten
die Kinder damals wie heute:

„Das ist die
Zeit, wo die Eltern schwierig werden."

Sehr
geehrte Angehörige,
sicher
haben Sie sich heute beim Anblick Ihrer Tochter oder Ihres Sohnes gefragt, ob
diese festlich gekleidete junge Dame oder der junge Mann wirklich jenes Kind ist,
dem Sie noch vor kurzem die Tränen getrocknet, die Schuhe zugebunden und
Gute-Nacht-Geschichten erzählt haben.
Es
ist jetzt an der Zeit, dass Sie lernen loszulassen, damit Ihre Kinder ihre
Flügel benutzen und ihren eigenen Weg finden können.
Trotzdem
ist es wichtig, dass Sie, sehr geehrte Eltern und Großeltern, Ihren Kindern und
Enkeln auch weiterhin als Vorbilder mit Rat und Tat zur Seite stehen. Die
Entscheidungen werden Ihre Kinder aber zunehmend allein treffen. Davor müssen
Sie keine Angst haben. Denn Ihr erzieherischer Einfluss, Ihre Liebe und
Fürsorge, die Sie Ihrem Kind bis zum heutigen Tag angedeihen ließen, haben
Ihren Kindern Wurzeln gegeben und werden dafür sorgen, dass Ihr Kind gute
Entscheidungen treffen wird.

Liebe
Mädchen und Jungen,
auch
zukünftig wird es in Eurem Leben Höhen und Tiefen geben. Schule und Ausbildung
oder Studium werden Euch in den nächsten Jahren vor neue Herausforderungen
stellen. Vieles wird Euch gelingen, nicht alles wird glücken.
Ihr
werdet schöne, aber auch schmerzhafte Erlebnisse haben: Liebe wird dafür
sorgen, dass sich der Magen mal vor Glück, mal vor Kummer zusammenzieht.
Freundschaften werden sich in Zeiten der Trennung bewähren oder sich in Luft auflösen.
Ihr werdet nicht selten hin- und her gerissen sein zwischen „himmelhoch jauchzend"  und „zu Tode betrübt". Ihr werdet Tränen
vergießen – vor Wut oder Trauer, aber auch aus Freude. Das gilt übrigens auch
für die Männer unter Euch, denn nur wer stark ist, traut sich auch einmal zu
weinen. Ihr werdet Erfolge haben und Niederlagen einstecken müssen, ob im Beruf
oder im privaten Bereich. Schöpft daraus neue Kraft und lasst Euch von
Misserfolgen nicht entmutigen! Es gehört zum Leben dazu, auch mal Fehler machen
zu dürfen. Oft sind es gerade die Fehler und Misserfolge, die Euch helfen, Euren
eigenen Weg zu finden.
Glaubt
mir: Die Erwachsenen reden zwar nicht gern darüber, aber auch sie haben nicht
immer auf den Rat ihrer Eltern, Verwandten und Freunde gehört und Fehler
gemacht. Manchmal war das in Ordnung, manchmal ging dadurch alles schief.
Fehler
einzugestehen und offen zu zugeben, dass andere Recht haben, erfordert viel
Mut.
Wichtig
ist, dass Ihr Euch etwas zutraut, dass
Ihr etwas bewegen wollt und Schwierigkeiten nicht ausweicht. Eure Wurzeln und
Flügel werden Euch dabei helfen, das Gleichgewicht nicht zu verlieren.

Liebe
Mädchen und Jungen,
Ihr
seht fantastisch aus! Oder um in Eurer Sprache zu bleiben: Echt cool, auch wenn
einigen von Euch die Aufregung an der Nasenspitze anzusehen ist.
Glaubt
mir: Mit Euren Gedanken und Gefühlen seid Ihr heute nicht allein. Wir alle im
Saal fiebern mit Euch. Euch gehören in diesem Moment die ganze Aufmerksamkeit,
Liebe, Sorge und Zuwendung Eurer Mütter, Väter, Großeltern, Angehörigen und
Freunde.
Heute
nun ist Eure Jugendweihe! Endlich gehört Ihr zu den Erwachsenen. Na ja,
zumindest geht es jetzt damit los. Sicher werden die Lehrer in der Schule Euch
jetzt das „Sie" anbieten. Und es ist eine Ehre für diejenigen, die Euch auch
weiterhin duzen dürfen.
Die
Aufnahme in den Kreis der Erwachsenen – das klingt, als ob man nur einen
Schritt machen müsste, damit man dazu gehört. Erwachsen wird man aber nicht an
einem Tag, das ist ein Prozess, der sich durch das ganze Leben zieht. Jedes
Kind wird mit jedem Tag ein Stück erwachsener. Das für Euch sicherlich
interessante ist, dass man als Erwachsener viel mehr Rechte und Freiheiten hat.
Mit 16 Jahren darf man sich mit dem Moped oder einem Motorroller fortbewegen,
man darf alleine in Discos oder Gaststätten und man darf seine Vertreter im
Kommunalparlament wählen. Mit 18 steht dann ein Auto oder ein Motorrad auf der
Prioritätenliste ganz oben, ihr dürft alle Verträge abschließen, dürft wählen
und gewählt werden. Das alles sind Rechte, die Ihr in den nächsten Jahren
erhalten werdet. Allein, diese Rechte zu haben, macht nicht das Erwachsensein
aus. Zum Erwachsensein gehört vor allem, mit diesen Rechten
verantwortungsbewusst umzugehen. Als Erwachsener hat man natürlich das Recht, gelegentlich
auch Alkohol zu sich zu nehmen, man hat auch das Recht, Auto zu fahren, wenn
man einen Führerschein hat. Es ist aber kein Zeichen des Erwachsenseins, wenn
man mit diesen Rechten nicht verantwortungsbewusst umgeht und sich z. B. alkoholisiert
hinter das Steuer setzt. Bedenkt, dass Missbrauch sich auch gegen Euch selbst
richten kann.

Liebe
Mädchen und Jungen,
vor
Euch liegt eine bunte Welt mit allerlei Angeboten und Verlockungen. Wählt mit
Bedacht und Verstand, denn es ist nicht alles Gold was glänzt. Und geht nicht
mit dieser Welt um, als hätten wir noch eine zweite im Kofferraum! Erhaltet
unsere Heimat, unsere Umwelt für uns, für Euch und für Eure Kinder! Sorgt
dafür, dass diese Welt eine friedliche ist! Bringt Euch ein in die Gestaltung
der Demokratie! Sie ist anstrengend, aber es gibt nichts Besseres. Hört nicht
auf die, die mit menschenverachtenden Parolen Hass und Gewalt schüren. Mir ist
klar, dass man dazu viel Mut braucht, denn es ist immer einfacher, still zu
sein und wegzusehen. Reicht denen Eure Hand, die Hilfe brauchen, denen, die in
Not sind!

Eine Gesellschaft, in der jeder nur an sich
denkt, in der nur die Ellenbogen regieren und die Stärkeren sich nicht um die
Schwächeren kümmern, ist unmenschlich und langfristig zum Scheitern verurteilt.
Seid solidarisch und tolerant, bewahrt Euch Eure Mitmenschlichkeit!
Liebe
Mädchen und Jungen,
wir
alle setzen große Hoffnungen in Euch und glauben, dass unsere Zukunft bei Euch
in guten Händen ist. Vergesst bitte nie, was Eure Eltern, Großeltern und
Freunde für Euch getan haben, denn sie waren immer für Euch da, wenn es
wirklich darauf ankam. Glaubt mir, Liebe und Geborgenheit in der Familie sind
durch nichts zu ersetzen. Deshalb solltet Ihr trotz des ganzen Trubels heute
die Gelegenheit nutzen, Mutti, Vati, Oma, Opa und die anderen einmal zu drücken
und ihnen danke zu sagen – für die Wurzeln und die Flügel.
Nicht
nur dazu wünsche ich Euch Mut. Verlernt das Lachen und das Träumen nicht in der
Welt der Erwachsenen!

Handelt
nach dem alten irischen Sprichwort:

„Nimm dir
Zeit zu arbeiten –

das ist der
Garant des Erfolges.

Nimm dir Zeit
zu denken –

das ist die
Quelle der Macht.

Nimm dir Zeit
zu spielen –

das ist das
Geheimnis der ewigen Jugend.

Nimm dir Zeit
zu lesen –

das ist die
Grundlage der Weisheit.

Nimm dir
Zeit, freundlich zu sein –

das ist der
Weg zum Glück.

Nimm dir Zeit
zu träumen –

das ist der Weg zu den Sternen.
Nimm dir Zeit
zu lieben und geliebt zu werden –

das ist das
Privileg der Götter.

Nimm dir
Zeit, dich umzusehen –

der Tag ist
zu kurz, um selbstsüchtig zu sein.

Nimm dir Zeit
zu lachen –

das ist die
Musik der Seele."

Ich jedenfalls drücke Euch ganz fest die Daumen damit
Ihr nicht stolpert und wünsche Euch und allen, die mit Euch feiern einen
wunderschönen und erlebnisreichen Tag!
Mögen Glück und Gesundheit Euch auf Eurem
weiteren Lebensweg begleiten! Vergesst Eure Wurzeln nicht und nutzt Eure
Flügel!

 

 

 

Herzlichen Glückwunsch!

sylvia_bretschneider_beglckwnscht_petra_hintze.jpgDie SPD-Landtagsabgeordnete Sylvia Bretschneider nutzte den 60. Geburtstag von Frau Petra Hintze, Hauptgeschäftsführerin der IHK Neubrandenburg, nicht nur um die Besten Glückwünsche zum Geburtstag zu übermittteln, sondern auch, um sich für die lange gemeinsame und gute Zusammenarbeit zu bedanken. Dafür noch einmal herzlichen Dank und alles Gute, viel Gesundheit zum 60.!

 

“Auf ein Wort, Herr Minister”

Da künftige Vorhaben vorrangig in die Entscheidungskompetenz, aber zumindest unter die Mitwirkung der Stadt Neubrandenburg fallen, hat auch der Oberbürgermeister der Stadt sein Kommen zugesagt. Beide werden sich  nicht nur den Fragen der Bürgerinnen und Bürger  stellen, sondern auch Planungen für die zukünftige verkehrliche Entwicklung der Stadt zu erläutern.
Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr im Plenarsaal des Rathauses. Folgender Ablauf ist vorgesehen
Thema:

 „ Verkehrte Welt  –  Probleme und Perspektiven  des Verkehrsnetzes in und um Neubrandenburg"

  1 …aus der Sicht des Landes      Minister für Verkehr, Bau und Landesentwicklung,
        Volker Schlotmann
  2. …aus der Sicht der Stadt Neubrandenburg Oberbürgermeister der Stadt
        Neubrandenburg, Dr. Paul Krüger
  3.   Diskussion  

Zu dieser Veranstaltung möchte ich Sie einladen und freue mich auf Ihr Kommen.

 

Sylvia Bretschneider beantwortet Ihre Fragen

Sylvia Bretschneider neuDie Landtagspräsidentin und SPD-Landtagsabgeordnete Sylvia Bretschneider führt am Montag , dem 21. April 2009, im Neubrandenburger Büro in der Feldstr. 2, die nächste  Bürgersprechstundedurch.
In der Zeit von 11 bis 12 Uhr können sich Bürgerinnen und Bürger mit Fragen, Anregungen und Problemen an die Abgeordnete wenden. Wer längerfristig einen Termin haben möchte, kann sich überTel./Fax:0395/5443380 oder per E-mail:  SPD-MV-Sylvia.Bretschneider@t-online.de anmelden.

 

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