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Duale Ausbildung mit Abitur steigert Attraktivität der Berufsausbildung

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 14. März 2018

Die SPD-Landtagsfraktion fordert einen neuen Anlauf zur dualen Berufsausbildung mit Abitur.

Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der Fraktion Andreas Butzki:

„Mit der Möglichkeit zu dieser Ausbildung wollen wir jungen Menschen einen Anreiz bieten, ihre Zukunft in unserem Bundesland zu gestalten und dem Fachkräftemangel entgegentreten. Mit Kammern und Verbänden muss erörtert werden, unter welchen Umständen die Wirtschaft doppelqualifizierende Bildungsgänge mit Berufsabschluss und Abitur anbieten will und welche Ausbildungsbereiche sich dafür am besten eignen. Für die zukünftigen Absolventen gibt es große Vorteile: Sie erhalten ohne Abstriche zwei vollwertige Abschlüsse und erhalten sich zusätzlich alle Optionen für den späteren persönlichen Werdegang. Eine solche Ausbildung ist aber auch sehr fordernd. Dass andere Bundesländer diesen Weg aber bereits beschreiten zeigt, dass die neue Ausbildung ein Weg sein kann, um vor allem Fachinformatiker, IT-Systemelektroniker oder ähnliche technische Berufe für junge Menschen interessant zu machen. Das ist nötig, um unserer Wirtschaft die nötigen Fachkräfte zur Verfügung zu stellen für die digitalen Herausforderungen der Zukunft.“

 

Minister Christian Pegel im Reitbahnviertel

Mit der Übergabe des Zuwendungsbescheid für die Sanierung und Erweiterung der Regionalen Schule Nord durch Minister Christian Pegel an Oberbürgermeister Silvio Witt kann endlich losgelegt werden. Im Reitbahnviertel entsteht ein moderner Schulcampus zusammen mit der bereits sanierten Grundschule und der Sporthalle.

 

Für berufliche Bildung müssen alle Partner Verantwortung übernehmen

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 25. Januar 2018

Der Landtag hat über die Möglichkeiten zur Förderung von Auszubildenden debattiert.Dazu erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki:

„Neben gut ausgestatteten Beruflichen Schulen und gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern müssen wir gute Übergänge von den allgemein bildenden Schulen zu den Beruflichen Schulen organisieren. Das heißt, eine langfristige Berufsorientierung an den Schulen des Landes, gut vorbereitete und durchgeführte Berufspraktika und eine gute Berufsberatung in Zusammenarbeit u.a. mit der Arbeitsagentur. Es muss uns gelingen, dass alle die für die Berufliche Ausbildung in unserem Bundesland Verantwortung tragen, dieser auch gerecht werden. Aber es liegt auch in der Verantwortung der Wirtschaft, dass die Auszubildenden durch eine faire Vergütung ihre allgemeinen Lebenshalts- und Ausbildungskosten bestreiten können. Dafür arbeiten diese ja auch tatkräftig in den Ausbildungsbetrieben mit. Es sollte daher im Interesse der Wirtschaft liegen, Jugendliche mit attraktiven Ausbildungsbedingungen und Beschäftigungsperspektiven für die jeweilige Branche zu begeistern. Angesichts des demographischen Wandels wird der Wirtschaft immer bewusster, dass die Zeit der Billig-Löhne und Ausbildungsvergütungen in Mecklenburg-Vorpommern vorbei ist. Aufgrund der Fachkräftesituation sind nun die Unternehmen gefordert – und zwar nicht nur in unserem Land, sondern bundesweit.“

 

Schülerinnen und Schüler erleben mehr Abwechslung im ganztägigen Lernen

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 10. Januar 2018

Anlässlich der Kooperationsinitiative von Vereinen, Verbänden, Institutionen und Einrichtungen mit staatlichen Schulen erklärt der bildungspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Andreas Butzki:

„Uns ist ein Ausbau der Vielfalt im ganztägigen Lernen besonders wichtig, um den Lernalltag für die Schülerinnen und Schüler abwechslungsreicher und zukunftsorientierter zu gestalten. Die Erfahrung zeigt, dass ein gemeinsames Engagement von Schulen mit Vereinen, Verbänden, Institutionen und Einrichtungen Interessen der jungen Menschen wecken oder aber auch bedienen und verstärken und sie darüber hinaus bei der Ausbildung einer starken Persönlichkeit unterstützen kann, um sie bestmöglich auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten. Darum begrüße ich die getroffene Kooperationsvereinbarung und hoffe, dass damit auch die Nutzung der von uns geschaffenen Möglichkeit zur Kapitalisierung der Lehrerstunden ansteigt. So können die über 70.000 Schülerinnen und Schüler der Ganztagsschulen und vollen Halbtagsgrundschulen in unserem Land direkt an ihrem Lernort vom Erfahrungsschatz der außerschulischen Partner profitieren.“

 

Wichtige Versprechen ein Jahr nach der Wahl umgesetzt

Pressemitteilung SPD-Landtagsfraktion M-V 28. Dezember 2017

Die SPD-Fraktion schaut auf ein spannendes Jahr seit der Konstituierung des Landtages zurück. Vieles von dem, was vor der Wahl versprochen wurde, sei umgesetzt oder auf dem gesetzgeberischen Weg, erklärt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Thomas Krüger:

Entlastung der Eltern bei den Kosten der Kinderbetreuung

„Es war unser zentrales Versprechen, die Belastung der Eltern durch Betreuungskosten in Krippe, Kita und Hort weiter zu reduzieren. 2012 haben wir die Elternbeiträge für unter Dreijährige sowie im Vorschuljahr gesenkt. Seit dem 1. Januar entlasten wir die Eltern von den Betreuungskosten – mit Ausnahme des bereits gesenkten Vorschuljahres – um 50 Euro pro Kind. Der nächste Schritt kommt im Jahr 2019 mit der Geschwisterkind-Entlastung. Für das zweite Kind in der Kindertagesförderung wird dann der Elternbeitrag halbiert, für das dritte und alle weiteren Geschwisterkinder besteht Elternbeitragsfreiheit.

Unser Ziel ist es jedoch, dass die Kinderbetreuung bald für die Eltern kostenlos wird.“

Ausbildung von ausreichend Erzieherinnen und Erziehern

„Damit unsere Kinder von ausreichend gut ausgebildeten Erzieherinnen und Erziehern betreut werden können, haben wir eine neue Ausbildung auf den Weg gebracht. Mit der praxisintegrierten Ausbildung verbringen die Auszubildenden von Anfang an deutlich mehr Zeit in den Kindertagesstätten. Damit ähnelt das Konzept der dualen Ausbildung, die weltweit hochangesehen ist. Dafür erhalten die angehenden Erzieherinnen und Erzieher eine Ausbildungsvergütung. So erreichen wir nun auch Menschen, die zuvor vielleicht eine andere Ausbildung gemacht haben und sich den Umstieg in ihren Traumberuf nicht hätten leisten können.“

Steigerung des Mindestlohns bei öffentlichen Aufträgen

„Unser Ziel ist, dass die Menschen in unserem Land von dem was sie verdienen auch gut leben können. Darum müssen die Löhne steigen. Das kann Politik nur zum Teil beeinflussen. Da wo sie es kann, wollen wir das tun. Wenn das Land oder die Kommunen Aufträge vergeben, können sich nur Unternehmen darum bewerben, die ihren Mitarbeitern mindestens 9,54 Euro die Stunde bezahlen. Dieser Stundenlohn wird der jährlichen Lohnentwicklung angepasst.

Ähnliches wollen wir erreichen, indem wir die Wirtschaftsförderung des Landes daran knüpfen, dass die geförderten Unternehmen Tariflöhne oder zumindest tarifähnliche Löhne zahlen. Betriebe mit mehr als 250 Mitarbeitern, die keinen Tarif- oder tarifähnlichen Lohn zahlen, sind von der Wirtschaftsförderung ausgeschlossen.“

Im Hinblick auf den soeben verabschiedeten Doppelhaushalt 2018/19 blickt Krüger optimistisch in die Zukunft:

„Der Haushalt mit einem Volumen von jährlich über 8 Milliarden Euro ist Ausdruck der gesteigerten Leistungsfähigkeit des Landes. Wir investieren in die digitale Infrastruktur, in den Schulbau, stärken die Kommunen und finanzieren 150 zusätzliche Stellen bei der Landespolizei. Dieser feste Fahrplan mit Blick auf die wichtigsten Ziele führt das Land zur Zukunft aus eigener Kraft und zu einer steigenden Lebensqualität für unsere Bürger.“

 

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